Geländebau – Das allererste Stück

Zum Abschluss des Abends möchte ich euch noch ein kleines Geländestück vorstellen.
Da es sich hierbei um meinen ersten Versuch im Geländebau handelt, der nun schon ein paar Wochen zurückliegt, habe ich leider keine Bilder des Baufortschritts zur Verfügung. Muss also ohne gehen. ;)

das erste stück

Die Herstellung ist relativ simpel.
Als Grundplatte habe ich eine alte CD verwendet. Bietet sich aufgrund der Größe und Stabilität bei kleinen Geländestücken gut an.
Hauptmaterial ist Styrodur (aka Hartschaum(platte), Dämmstoff(platte)). Gibt’s in nem gut sortierten Baumarkt für etwa 5eur pro Platte. Gut sortiert heißt basierend auf meiner Erfahrung allerdings nur Hornbach oder Max Bahr. Bei anderen Märkten habe ich es bisher nicht gefunden. In Modelbauläden gibt’s das Zeug ggf auch, aber das Preis-Mengen-Verhältnis ist dort wesentlich schlechter.
Styrodur ist ne verdammt ekelige Angelegenheit, wenn es ums Schneiden geht (verhält sich wie das verwandte Styropor (und dessen Geräusche kann ich auch nicht leiden)), aber es lässt sich mit etwas Übung recht gut formen und ist, da aufgeschäumt, unglaublich leicht und trotzdem recht stabil.
WICHTIGER HINWEIS: Verträgt keine Lösungsmittel, also aufpassen bei Kleber und Farbe.

Ich habe zuerst zwei Teile Styrodur zurecht geschnitten. Eines für die Bodenplatte und eines für die beiden Wandstücke.
Letzteres wurde mit ein paar schnellen Schnitten mit dem Hobbymesser in zwei gezahnte Teile geschnitten. Diese Vorgehensweise hat aus meiner Sicht den Vorteil, dass die beiden Stücke dann im Grund sofort als Mauerstücke zusammenpassen.
Geklebt habe ich mit Holzleim (in etwas verdünnter Form) und die Mauerstücke habe ich zusätzlich noch mit Zahnstochern im Bodenstück fixiert.
Danach muss das Zeug relativ lange (zB über Nacht) trocknen. Vorher allerdings gilt es die Teile – vor allem die Mauerstücke – in Form zu bringen.
Zusammenpassen tun sie ja schon, aber die Mauerstruktur muss noch rein. Dann einfach mit einem Bleistift, Kugelschreiber oder ähnlichen, spitzen Gegenstand hineingedrückt werden. Auf die gleiche Weise lassen sich auch Unregelmäßigkeiten zB halb zerfallene Steine hineindrücken.
Leider habe ich erst nach dem Bemalen festgestellt, dass ich in einer Reihe, auf einer Seite einen Teil der Fugen vergessen habe. :(

Nachdem alles ausreichend Zeit zum Trocknen hatte, wird es mit schwarzer Abtönfarbe grundiert und danach schrittweise mit heller werdenden Grautönen soweit trockengebürstet, wie es gewünscht wird.
Vorm Grundieren haben ich am unteren Rand mit Leimwasser noch etwas Vogelsand aufgebracht und diesen nach dem Grundieren mir zwei Brauntönen eingefärbt.
Je nach Belieben kann auch mit Grasstreu gearbeitet werden.

Wer nun selbst interesse an solchen Kleinteilen oder der Arbeitsweise hat, dem lege ich die Webseite von „Gidian Gelände“ ans Herz. Von dort habe ich die nämlich auch. ;)

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s