Romanauszug – Kapitel 17 – Ratten!

Endlich bin ich ein wenig mit meinem Roman vorangekommen. Das etwas langwierige, durchaus komplizierte und daher anstrengend zu schreibende Kapitel 16 wurde vor kurzem fertiggestellt und ich hatte somit die Chance mit an eines meiner Lieblingskapitel zu machen.
Warum Lieblingskapitel?
Naja, weil es einen ganz anderen Blickwinkel hat, als viele der anderen, und dadurch eine erfrischende Art mit sich bringt. Nicht dass der Rest des Buches staub trocken wäre oder so. Nein, die Schwierigkeit für mich als Schreiberling ist bei den anderen, eher ernsten Kapiteln, auf die feinen Zusammenhänge zu achten. Kapitel 17 hat keinen direkten Bezug zum Rest des Plots und bildet eine Art entspannenden Lückenfüller und Ausgleich nach den vorherigen Kapiteln, in denen die verschiedenen Charaktere eingeführt wurden und sich langsam abzeichnet, in welche Misere sie gestolpert sind.
Ab Kapitel 18 geht dann Schritt für Schritt das große Abenteuer los, dass irgendwann später seinen Höhepunkt und hoffentlich seine Auflösung findet. Doch mehr will ich nicht verraten. ;)

Ich kann jedem nur ans Herz legen das unten verlinkte, kleine Kapitel zu lesen. Es ist nicht besonders lang (nur 12 Seiten), kommt entspannt daher und verwurstet sogar ein paar typische Fantasy-Klischees. ^^
Das Kapitel ist zwar jetzt überarbeitet, aber das schließt natürlich nicht aus, das sich trotzdem noch irgendwo Fehler wie Vertipper, Wortdreher oder gar zu viele Wörter versteckt habe, ich bitte daher um etwas Nachsicht und freue mich über entsprechende Hinweise. Wenn, dann aber bitt emit Seiten- und Zeilenangabe.
Aber genug geredet. Noch ein kurzer Teaser (Unten auf „Den Rest des Beitrags lesen“ klicken ;) ) und dann viel Spaß beim Lesen. :)

Gruß
Peter

Mehrere Tage und Nächte war Finnel ohne Rast durchgeflogen und hatte sich nun müde und erschöpft auf einem kräftigen Ast hoch oben in einer der ältesten Eichen der Umgebung niedergelassen. Zurück in ihrer wahren Gestalt schmiegte sie sich schlafend in die Astgabel während die Sonne langsam im Osten den Himmel emporkletterte und den Wald in ein tief goldenes Licht hüllte. Für einen Menschen mochte es unmöglich und schrecklich ungemütlich erscheinen auf diese Weise zu schlafen, aber die Lindil – und ganz besonders Druiden wie Finnel – lebten schon sehr lange Zeit in einem besonderen Einklang mit der Natur und wenn sie einen Baum darum baten, auf ihm nächtigen zu dürfen, dann würde jeder Baum – außer vielleicht den alten, grimmigen, die schon zu oft vom Blitz getroffen worden waren oder deren Stamm innerlich schon ganz faul war – seine Zustimmung dazu geben. Durch diese Bitte und die Zustimmung wurde eine Art Band – Menschen würden es vielleicht einen Vertrag nennen – zwischen den beiden Beteiligten gezogen und der Baum würde mit allen ihm zu Verfügung stehenden Kräften den Schlaf seines Hausgastes bewachen, denn er wusste, dass es der Gast ganz ähnlich halten würde, falls irgendwann einmal das Leben des Baumes oder seiner Nachkommen bedroht wäre. Auf diese Weise konnten die Lindil angeblich sogar einen Sturm in den Ästen der Bäume überstehen, denn der Gastgeber würde sein Möglichstes tun, um den Elf sicher auf sich zu halten, egal wie stark der Wind wehen mochte. Allerdings waren nur die wenigsten Lindil lebensmüde genug, diese Geschichten auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu prüfen. Finnel hatte es aus … nun ja, einer Mischung aus Neugier uns Wagemut heraus, sogar mehrfach auf seine Gültigkeit geprüft.

Link: 2013-06-12 Kapitel 17

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