TfAvA – Grundausstattung und ein wenig darüber hinaus

2013-06-23 TfAVA - Grundausstattung_00Worum soll es gehen?

Zumindest mir ging es am Anfang meiner Tabletop-Aktivitäten etwas planlos zur Sache. Ich kannte einige Dinge und hatte auch schon mal Miniaturen bemalt, aber vieles war (und ist) mir noch unbekannt. Seitdem habe ich so manches Youtube-Video gesehen, Blogs gewälzt, Shops durchforstet oder einfach nur auf gut Glück ein neues Werkzeug oder Material gekauft und auch einige Male mehr als genug Lehrgeld bezahlt, weil irgendwas dann doch nicht so gepasst hat, wie ich mir das vorgestellt hatte. Damit es anderen Anfängern beim Teabletop nicht unbedingt genauso geht, möchte ich euch an meinen positiven wie auch negativen Erfahrungen teilhaben lassen.

1) Minis zusammenbauen

Schneidwerkzeuge

Wenn es darum geht die neuesten Minis zusammen zu bauen, sind ein par simple Schritte notwendig und wenn für die nicht einmal halbwegs passendes Werkzeug vorhanden ist, kann man sich schon ziemlich schwer dabei tun.

Schneidwerkzeuge
Schneidwerkzeuge

Entweder die Bitz müssen aus einem Plastik oder Resinrahmen herausgetrennt werden oder sie müssen einfach nur von einigen, überstehenden Rest bzw Gussgraten befreit werden. Einen Teil dieser Arbeiten kann man mit den passenden Schneidwerkzeugen erledigen. Wenn man schon einen kleinen Seitenschneider zu Hause liegen hat, braucht man eigentlich keine weiteren Utensilien besorgen zum Heraustrennen der Einzelteile aus den Rahmen, doch manchmal sind die Zwischenräume so klein, dass auch der Kopf eines Seitenschneiders wie dem oben gezeigten zu breit ist. Für solche Fälle gibt es von Games Workshop und zB auch von The Army Painter entsprechend schmalere Schneider/Zangen und ich habe lange überlegt mir eine entsprechende zu holen. Auf der anderen Seite braucht ich für andere, entsprechend filigrane Arbeiten auch eine kleine Schere und die schneidet dünne Plastikstücke genauso gut und ebenso präzise.
Heraustrennen mit einem Hobbymesser kann ich nur bedingt empfehlen, denn genau dann, wenn es kritisch ist, gibt das Plastik zum falschen Zeitpunkt nach und ruckzuck hat man von dem kleinen Bit oder einem benachbarten ein Stückchen abgesäbelt. Einzig mit der Schaberklinge (die waagerechte ganz rechts auf dem Bild) kann man es versuchen. Dann am besten auf einer Schneidmatte und gerade von oben die Befestigung durchtrennen. Geht aber auch wieder nur, wenn durch den notwendigen Druck nichts beschädigt wird.

Neuanfängern kann ich die kleinen Starter-Sets von Army Painter ans Herz legen. Da gibt es gleich mehrere der Standardwerkzeug und meist etwas Kleber für kleines Geld. Erhältlich sind sie zB bei Planet Fantasy (für Plastik / für Resin und Metall). The Army Paitner hat aber auch noch andere Sets und attraktives Zubehör im Programm, also lohnt es sich da etwas genauer zu stöbern.

Zu Hobbymessern gibt es nicht viel zu sagen. Die gibt’s im Baumarkt, beim Modellbau oder Bastel- bzw Künstlerbedarf und mit verschiedenstens Klingen. Meistens verwende ich nur die spitze, schräge Klinge (auf dem Bild links). Keine Ahnung wie die heisst. Gerade beim Umbauen nehme ich auch gerne eine Schaberklinge (rechts).
Es lohnt sich hier etwas mehr Geld auszugeben, denn oben auf dem Bild bei dem rechten Messer mit dem blauen Griff hält die Kling einfach besser, als bei den ultrabilligen ausm Baumarkt oder von Conrad.
Nach Möglichkeit sollte für eine schmale Klinge auch ein schmaler Griff verwendet werden, denn in den dickeren, die es auch gibt, rutscht die schmale Klinge sonst nur nervig hin und her.

Feilen und schleifen

Manchmal ist es notwendig eine raue Fläche zu glätten oder einfach nur einen hartnäckigen Grat zu entfernen. Gerade bei Zinnminis steht gerne mal ein Knubbel vom Gießen ab, der da nicht hingehört. Bei meinen Infinity-Minis knipse ich dann so viel wie möglich bzw vertratbar mit dem Seitenschneider ab und den Rest gläste ich vorsichtig mit einer Feile.

Verschiedene Feilen
Verschiedene Feilen

Feilensets gibt es für kleines Geld im Baumarkt um die Ecke evtl muss man nur fragen, wo die günstigen versteckt sind. Ich habe zumindest noch keinen Grund entdeckt, warum die schlechter sind als so manche deutlich teureren. ;) Für obiges Set habe ich, wenn ich mich richtig erinnere, deutlich unter 10 Euro bezahlt.
Ein Set hat den Vorteil, dass normalerweise gleich jedes Profil dabei ist, welches das Herz begehrt, und so hat man immer die richtige Feile zur Hand, egal ob etwas glatt oder kruvig oder rund werden soll.

Natürlich gibt es auch noch Schmirgelpapier, doch hierbei sollte man auf die passende (nicht zu grob) Körnung achten, sonst sehen die Minis hinter aus, wie mit der Flex bearbeitet. Brückenkopf-Online hat da im Rahmen der letzten Reviews von Tau-Einheiten gezeigt, wie man es genau nicht machen sollte. ^^

Viele Unebenheiten und Grate lassen sich auch gut mit dem Hobbymesser bereinigen. Einfach vorsichtig wegschnibbeln, oder flach mit der Klinge bzw dem Klingenrücken den Grad abziehen.

Kleben

verschiedene Kleber
verschiedene Kleber

Wenn nun alle Bitz zur Zufriedenheit – oder passend zur gerade vorhandenen Faulheit – vorbereitet sind, geht es darum alles zusammen zu kleben.
Für Plastik empfehle ich im Normalfall auch einen Plastikkleber zu verwenden, da dieser die Klebenflächen beinahe miteinander verschweisst. Revell Contacta (auf dem Bild ganz rechts) ist ist ein guter, günstiger (~2eur/Flächen(?)) Kleber und definitv einen Blick wert. Wobei ich den Revellkleber von früher als aggressiver (vermutlich heute weniger Lösungsmittel drinne) in Erinnerung habe. Egal, der heutige hält auch (meistens) wunderbar.
Wenn alles schief geht, gibt’s ja doch immer noch Sekundenkleber.

Ja, der gute Sekundenkleber oder auch Cyanacrylat. Pappt angeblich alles zusammen, aber meistens dann doch nur die eigenen Finger… ^^ und für Metall bzw Resin kommt man nicht an ihm vorbei.
Es gibt sie in vielen unterschiedlichen Variante. Tube oder Flächschen, mit Pinsel oder ohne und vor allem in verschiedensten Mengen und Preisen. Oben habe ich die interessantesten aus meiner Kollektion aufgestellt, doch im Detail werde ich in einem späteren Artikel mal darauf eingehen. Dann geht es auch im Genaueren im Preis und Leistung.
Nur zwei schnelle Tipps:

  1. keine Tuben
  2. nach Möglichkeit mit Pinsel

Das erlaubt präsizeres Arbeiten und ergibt weniger Sauerei.

Wenn man viel mit kleinen Metallminis zu tun hat, empfehle ich außerdem einen Aktivator wie zB von Army Painter. Stinkt zwar erbärmlich, aber durch einen kleinen Spritzer aus der Pumpflasche wird der Sekundenkleber auch wirklich zum SEKUNDENkleber. ;P

Stiften

Kleber – Platikkleber einmal außen vor – hat ein entscheidendes Problem: Es wirkt zwar so, als wären alles bombenfest zusammen, aber im Endeffekt gibt jeder Kleber ab einer bestimmten, physischen Belastung doch auf. Je größer und perfekter die Auflage ist, umso besser hält es, aber gerade bei besonders kleinen Klebeflächen ist das Limit schnell erreicht.
Mit einem Stück Draht oder Büroklammer kann man nun die filigranen Stellen mit Stiften versehen und ihnen somit mehr Stabilität verleihen. Der Metallstift nimmt somit zB in dem Fall, dass die Mini hinfällt  – einen Teil der kinetischen Energie auf und sorgt somit dafür, dass nicht alle Kraft nur auf dem Kleber lastet und diese entsprechend den Stoß überlebt.
So zumindest erkläre ich mir das ganze von der physikalischen Seite. ^^

Was braucht man zum Stiften?
Naja, Draht und nen Bohrer.

Draht - Unterschiedliche Stärken und Material
Draht – Unterschiedliche Stärken und Material

Als erstes habe ich mit Büroklammern aus dem 1-Euro-Shop gestiftet und im Grunde erfüllen sie auch ihren Zweck. Die haben allerdings ~0,8mm Druchmesser und somit etwas Spiel in den 1mm Löchern, die mein kleinster Bohrer produziert. Manchmal ist das durchaus interessant, wenn man die Löcher auf den beiden Gegenseiten nicht perfekt platzieren kann, denn wenn auf jeder Seite etwas Spiel ist, passt es am Ende doch. Mehr Stabilität gibt es aber wohl, wenn der Draht genau zum Loch passt und somit habe ich mir irgendwann noch 1mm Draht aus dem Baumarkt dazu geholt.
Vor allem beim Stiften einer Mini auf eine Base verwende ich den gerne, denn dann wackelt da nix mehr rum. ;)

Die anderen Drahtstärken (im übrigen ist nur der dunklere wirklich aus Kupfer, der andere ist nur geschummelt) verwende ich eher nur für andere Bastelarbeiten zB als Stabilisierung in einem Objekt aus Green Stuff. Vielleicht zeige ich das demnächst sogar am Beispiel von ein par selbstgamchten Kbeln bzw Schläuchen?!
Gekauft habe ich meinen Draht vor allem im Baumarkt (meist nur 2-3eur für diverse Meter und die halten wohl fast ewig), aber auch im Bastelgeschäfft. Zum Beispiel den geschummelten 0,4mm „Kupfer“draht, der seltsamerweise magnetisch ist. ^^

Kommen wir zum Bohren.

Citadel Handbohrer mit unterschiedlichen Bohrern
Citadel Handbohrer mit unterschiedlichen Bohrern

Anfangs habe ich noch gedacht, einen Handbohrer bräuchte ich nicht, doch selbst das schlichte Ausbohren der Läufe von Boltern und anderen Schusswaffen macht schon etwas her und lohnt sich. Außerdem ist es immer wieder ein nützliches Werkzeug für Umbauten oder eben das oben beschrieben Stiften.
Meinen Bohrer habe ich damals von GW gekauft, doch bei anderen Anbietern gibt es durchaus interessantere Angebote. So hat der von GW zwar einige Bohrer von Haus dabei, doch alle nur 1mm Durchmesser (die helleren unten im Bild). Alternative Anbieter haben unter Umständen direkt ein paar verschiedene Größen dabei. Auf der anderen Seite kosten günstige Metallbohrer – und mehr als das ist für Plastik, Zinn oder dererlei nicht notwendig – auch nicht die Welt. EInfach mal im Baumarkt nachschauen.

Diese Handbohrer haben für gewöhnlich zwei verschiedene „Bohrfutter“ (ich glaube diese Beizeichnung ist da durchaus zulässig) in zwei unterschiedlichen Größen. In das kleine passen Bohrer bis ~1,5mm hinein und in der große bis 3mm, wobei das schon echt knapp ist.
Aufgrund einer gewissen Missgeschickes mit dem falschen Kleber habe ich mir vor ner Weile auch noch 4mm und 5mm Bohrer gekauft. War zwar nicht ganz einfach, aber auch ohne Handbohrer – dafür mit ner Zange – konnte ich die Armlöcher bei meinem XV8 wieder freibohren. ^^

OK, alles zum Zusammenbauen wäre gesagt und einige Werkzeuge greifen sogar schon weit voraus, aber dazu komme ich noch.
Also weiter im Text.

2) Figuren bemalen

Eins vorweg: Auf Farben werde ich hier nicht eingehen, das mache ich lieber in einem eigenständigen Artikel. Trotzdem gibt es noch genügend Kleinigkeiten, die zum Bemalen notwendig sind oder einem zumindest das Leben erleichtern.

Grundausstattung - Bemalen
Grundausstattung – Bemalen

Eigentlich ist es total simpel: Man braucht Pinsel, nen Behälter für Wasser zum Auswaschen der Pinsel und noch irgendeine Form von Lappen um überschüssigen Wasser und so weiter auf zu nehmen.
Welche Pinsel man benutz, ist ein wenig Geschmackssache, doch Qualität spricht auf jeden Fall für sich. Welche Pinsel ich empfehle, werde ich – hoffentlich bald – in einem eigenen Artikel detailiert niederschreiben. Für Anfänger kann ich erst einmal ein günstiges Set empfehlen, um sich heran zu tasten. Army Painter oder Conrad haben entsprechende Sets im Angebot, aber der Bastelladen um die Ecke sollte hier auch weiterhelfen. Die Pinsel von GW sind auf jeden Fall viel zu teuer für das, was sie liefern, aber wenn man grad keine bessere Quelle hat und nicht extra irgendwoanders hinfahren möchte, kann man sich auch auf die mal einlassen. Sobald es um mehr als ein oder zwei Pinsel geht lohnt sich aber auch ein längerer Weg. ;)

Als Behälter geht so gut wie alles, was dreckig werden kann (habe hier mal einen ungenutzten abgelichtet ^^) und Wasser in sich behält. ALso ein altes Glas, eine Tasse oder so ein formschöner IKEA-Becher (6 Stück für 1eur) wie bei mir.

Zu guter Letzt heisst es nur noch, immer eine Rolle Küchentuch in Reichweite zu haben, denn damit lassen sich auch größere Sauereien beheben. ;P

Halterung zum Bemalen

Nicht immer kann man die Mini einfach so an der Base festhalten, während man sie bemalt, und dann ist man froh, wenn man eine kleine Halterung hat, die einem das Drehen und Wenden und somiot die Pinselkführung erleichtert.

Halterun zum Bemalen (und Patafix)
Halterun zum Bemalen (und Patafix)

Die Lösung ist ganz einfach: Man nehme einen Korken, drücke ggf die Spitzen von einem Zahnstocher hinein, damit etwas mehr Halt gegeben ist, dort dann etwas Patafix drauf und auf den die Mini. Das hält bombenfest. Natürlich kann man statt dem Korken auch etwas anderes in dieser Größe und Form verwenden. In vielen Bemalvideos sieht man zB das die alten Citadel-Farbtöpfe dafür verwendet werden.
Ich habe es eine Weile mit Knete und ganz am Anfang sogar mit Fimo probiert, doch heute möchte ich Patafix nicht mehr missen. Ganz davon ab, dass man ihn auch gut zum temporären Zusammenbauen von Einzelteilen beim Umbauen einer Mini nutzen kann. Fimo hat außerdem den Nachteil, dass es auf Dauer den Kunststoff der Base angreift.

Kostet nicht die Welt und eine Packung reicht ziemlich weit. Außerdem ist es in jedem größeren Supermarkt zu finden.

3) Miniaturen modifizieren/umbauen

Auf einige, wenn nicht sogar die wichtigsten Werkzeug zum Umbauen bin ich schon eingegangen, doch ein paar sind noch übrig.

Sägen

Hin und wieder müssen die großen Geschütze ran und dann wird die Säde aus der Werkzeugkiste geholt.

Sägen
Sägen

Ich habe mich ne ganze Weile umgeschaut nach einer Säge, die für Kunststoff taugt und ein möglichst dünnes Blatt hat, damit es bei den kleinen Teilen, die geschnitten werden wollen, nicht zu viel Verschnitt gibt. An den Resten der Gussrahmen kann man übrigens sehr gut testen, wie breit die eigene Säge denn wirklich schneidet. ;)
Entschieden habe ich mich letztendlich für eine japanische Gartensäge. Die war zwar auch nicht teuer, aber immer noch günstiger als die von GW. ^^ Zum Testen und für manch andere Aufgaben (zB Metall, da die andere eigentlich nur für Holz ist) habe ich mir noch eine simple Bügelsäde )oder wie die heisst) geholt. Mittlerweile hat PK-Pro sehr gute vielleicht sogar die besten Angebote für Sägen auf dem Markt und da die auch viele andere, interessante Dinge im Programm haben, lohnt es sich bei denen mal reinzuschauen: PK-PRO-Shop / eine Säge bei PK-Pro

Modellierwerkzeuge

Wenn man schon anfängt seine Minis um zu bauen, dann ist man auch ziemlich bald dabei, Kleinteile selbst zu modellieren oder zumindest Lücken oder Übergänge zu füllen. Damit das auch was wird, braucht man vernünftige Modellierwerkzeuge.
Am Anfang habe ich mir irgendwelche ultra günstigen aus Plastik geholt und damit war weder Fimo noch irgendwas anderes wirklich gut in Form zu bringen. Für den Anfänger kann ich hier wiedermal ein Army Painter Set auf den Tisch bringen und wer etwas weitergehen will, sollte sich vielleicht auch bei PK-Pro umschauen. ;)

Modellierwerkzeuge - Set von The Army Painter
Modellierwerkzeuge – Set von The Army Painter

Modelliermassen gibt es zahlreiche, hier nur eine kleine Auswahl. Wenn sich meine Pläne für diese Kategorie so durchsetzen, wie sie mir aktuell im Kopf herumschwirren, wird auch dazu wohl in Zukunft noch ein eigener Artikel erscheinen.
Genrell gibt es – oder sind mir zumindet bekannt – drei Varianten: luft trocknend, im Backofen härtend und Zwei-Komponenten-Masse. Letztere fängt erst an zu arbeiten, wenn man die zwei Bestandteile (Masse und Härter) miteinander vermischt, während sich die anderen beiden wohl von Selbst erklären. ^^

Kleine Auswahl von Modelliermassen
Kleine Auswahl von Modelliermassen

Manche von diesem Wassen zB Green Stuff sind sehr klebrig und da schadet es nicht ein kleines Zusatzutensiel griffbereit zu haben. Was drinne ist, sollte sich wohl auch von selbst erklären. Falls doch nicht, bitte Google oder Wikipedia befragen. ;P

Geheimzutat
Geheimzutat
4) Geländebau

Schneiden und so

Da es beim Geländebau etwas gröber zugeht als bei den Minis, wird schnell auch mal etwas gröberes Werkzeug benötigt. Nach meiner Erfahrung sollte man vor allem eine robuste Schere und einem guten Cutter zur Hand haben. Beides nichts was ein großes Vermögen kostet und oft genug liegt es eh schon zu Hause rum.

Schere und Cutter
Schere und Cutter

Bemalen

Auch beim Bemalen wäre es unsinnig mit den kleinen, filigranen Pinseln ans Werk zugehen. Irgendein günstiges Set aus dem Baumarkt erfüllt da voll und ganz den Zweck. Manchmal muss man nur die Pinsel etwas zurechtstutzen, wenn die Längern zu unterschiedlich sind und dann gar keine Präsision mehr da ist. Auf der anderen Seite kann das beim Trockenbürsten durchaus interessant sein.
Achja, wenn ihr schon mal im Baumarkt seit, dann schaut auch noch direkt nach irgendeiner Form von kleinem oder nicht so kleinen Spachtel. Egal ob Gibs, andere Spachtelmasse oder auch einfach nur beim groben Formen von Styrodur ist der sehr nützlich. Ne Weile habe ich ihn sogar zum Modellieren mit Green Stuff verwendet.

Grobe Pinsel
Grobe Pinsel

Kleben und mehr

Und wie schaffen wir es nun, dass unsere Einzelteile zusammenhalten?
Ganz einfach: mit etwas günstigem Kleber.

Bastelkleber
Bastelkleber

Muss nichts wildes sein, Hauptsache günstig und klebt. Wenn man viel Gelände für Tabletop baut, sollte man auch über die Anschaffung einer Heiklebepistole nachdenken, doch die würde ich nicht unbedingt zur Startausstattung zählen.
Statt Bastelkleber tut es ggf auch Holzleim und den hat man vielleicht eh schon vor Ort um seine Bases zu gestalten.

Vogelsand und Holzleim
Vogelsand und Holzleim

Bisher bin ich auf diesen Anteil am Tabletop nicht eingegangen und ich wusste auch nicht, wo er so wirklich in meine Abfolge hineinpassen sollte. OK, vielleicht beim Umbauen von Minis.
Bases lassen sich sehr einfach mit etwas Leim bzw Bastelkleber und Vogelsand gestalten. Ich verwende dafür gerne Leim in verdünnter Form, den ich mit einem Pinsel auf die Base auftrage und dann den Sand drüber streue. Wenn man etwas mehr Gestaltung möchte, kann man noch Steine, etwas Kork oder andere Objekte aufkleben. Mit der passenden Bemalung sehen die ungewöhlichsten Dinge richtig genial aus.
Eine Anleitung gibt es entweder heir bei mir im Blog (einfach bei den Tutorials schauen) oder zB hier auf Youtube (da habe ich mich inspirieren lassen). Einfach ein wenig umschauen, gibt genügend Quellen. ;)

5) Ein Schlusswort (oder zwei oder drei)

So, am Ende des heutigen, langen und hoffentlich informativen Artikel angekommen.
Ich würde mich freuen, wenn ihr Kommentare oder Anregungen jeglicher Art habt. Zum Beispiel auch, wenn euch dieser Artikel vielleicht die zündende Idee in euren Start dieses schönen Hobbys gebracht hat.
Und die Augen offen halten. Dies wird nicht der letzte Beitrag in dieser Kategorie sein. :)

Gruß
Peter

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2 Kommentare zu „TfAvA – Grundausstattung und ein wenig darüber hinaus“

  1. Conrad hat einen Handbohrer für unter 10€, der ist super und mehrere dazu passende Bohrersets.
    Das für unter 10€ (genauen Preis habe ich gerade nicht im Kopf) ist für Zinn-Minis vollkommen ausreichen und hat Größen von 0,6 – 2,0 mm drin.

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    1. Auch nen guter Tipp.
      Ich hatte mir mangels besserer Erfahrung bzw Übersicht damals den von Citadel geholt und habe dadurch halt ein klein wenig mehr bezahlt, als notwendig.
      Nem Bekannten habe ich ne Weile später den von Army Painter empfohlen. Der kostet ~8eur und hat auch ne gute Austattung.

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