Magnete im Einsatz – Panzer der Tau

2013-11-24 Tau Panzer magentisieren 00

Neodymmagnete sind, finde ich auf jeden Fall, fürs Tabeltop eine feine Sache.  Mit ihnen kann man seine Figuren und Fahrzeuge wunderbar modularisieren und dabei im besten Fall ’nen Haufen Geld sparen (, welches man natürlich in weitere Figuren investiert. ;P ).
Das Sternenreich der Tau bietet mit seinen Kampfanzügen etc im Bereich Warhammer 40.000 vielleicht die schönsten Optionen von allen. Schon die Regeln flüstern einem „modular“ zu, wenn man sie liest.

Bei den Kampfanzügen sind es vor allem die Waffen, die ich mit Magneten versehe, denn, auch wenn es in meinem kleinen Spielerkreis nicht erforderlich wäre, ich bevorzuge es dann doch optisch das auf zu stellen, was ich auch spiele Stichwort: (WYSIWYG = What you see is what you get).Heute hingegen will ich mit ein paar schnellen Bildern und hoffentlich kurzen Worten zeigen, wofür ich die kleinen Magnete bei meinen Tau-Panzern verwende.

Hammerhai (Hammerhead) / Dornenhai (Skyray) - Front
Hammerhai (Hammerhead) / Dornenhai (Skyray) – Front

Egal ob der Hammerhai-Panzer (Hammerhead) mit dem großen Massenbeschleuniger bzw Ionenkanone, der Dornenhai (Skyray) mit Lenkraketen oder der Teufelsrochen (Devilfish) Truppentransportpanzer alle Modelle der Tau verwenden das gleiche Grundchasis. Die Unterschiede kommen erst bei der Prmärbewaffung (Turm) und Sekundärbewaffnung (Front bzw Drohnen) Tragen.
Um die Sekünderbewaffung – den kleinen „Unterbauturm“ (siehe rote Markierung) – soll es in diesem Artikel gehen.

Teufelsrochen (Devilfish) - Front
Teufelsrochen (Devilfish) – Front

Außerdem gibt es einige Teile an diesen Fahrzeugen, die dazu gedacht sind, auch nach dem Zusammenbauen beweglich zu bleiben. Alles Punkte, die förmlich nach den Neodymmagneten schreien.

Hammerhai (Hammerhead) / Dornenhai (Skyray) - Unterseite der Front
Hammerhai (Hammerhead) / Dornenhai (Skyray) – Unterseite der Front

Der kleine „Unterbauturm“ an der Front der Panzer wird normalerweise durch ein überlappendes Plastikelement, welches mit dem eigentlichen Rumpf verklebt wird, an diesem gehalten. Das führt im Grunde zwangsläufig zu verschiedenen Problemen.
Entweder man bekommt es nicht richtig grundiert bzw angemelt oder die Farbe wird dafür sorgen, dass das kleine Geschütz hinterher nicht mehr so beweglich ist, wie es eigentlich sein sollte. Und falls doch, dann kann man sich durch den festen Sitz der Klebung sicher sein, dass die Farbe über kurz oder lang wieder futsch ist.

Tau-Panzer magnetisieren - erste Bohrung
Tau-Panzer magnetisieren – erste Bohrung

Wenn man allerdings statt des Klebers einen 3mm-Bohrer und die passenden Magnete zur Hand nimmt, hat man Ruckzuck eine bessere Alternative geschaffen.

Auf dem obigen Bild kann man erkennen, dass ich komplett durchgebohrt habe. Je nachdem welche Magneten man verwendet, ist das aber gar nicht notwendig. Wenn man die meist üblichen 3mm x 1mm Magneten verwendet, die es bei vielen Händlern mit Tabletopproduukten im Angebot gibt, reicht auch eine flachere Bohrung aus. Ich bin allerdings – größtenteils aus der Not heraus – vor kurzem auf 3mm x 1,5 mm Magnete umgestiegen.
„Größstenteils“, weil Magnet-Shop.net die 3×1 nicht im Angebot hat. Allerdings sind die 3×1,5 auch etwas stärker, was auch nicht immer schlecht ist.
Bei nächster Gelegenheit werde ich wohl einfach mal wieder meinen 3x1er-Vorrat aufstocken. ;)

Tau-Panzer magnetisieren - zweite Bohrung
Tau-Panzer magnetisieren – zweite Bohrung

Mit nur einem Magneten ist aber halt nicht viel zu erreichen, also muss noch eine weitere Bohrung auf die Gegenseite der Konstruktion. Selbst bei den 3x1er-Magneten sollte hier vorsichtig gebohrt werden, denn das Plastik hat hier nicht unbedingt viel „Spiel“.

Im Übrigen: Ich habe anfangs auch mal kleinere Magnete 2mm x 1mm ausprobiert, aber die waren definitiv zu schwach. Auch eine Kombination aus 3×1 und 2×1 war nicht kräftig genug, um die Teile zusammen zu halten.

Tau-Panzer magnetisieren - Magnete fertig eingesetzt
Tau-Panzer magnetisieren – Magnete fertig eingesetzt

In die Bohrungen müssen nun nur noch die Magnete mit der passen Polarität (!) eingeklebt werden und fertig ist das Ganze.
Besser einmal zu oft prüfen, ob die Magnete jeweils richtig herum eingesetzt sind (auch wie bei evtl weiteren Panzern), denn wenn das Sekundenkleber erst einmal angezogen hat, ist es ’nen ziemlich Krampf, alles wieder auseinander zu bekommen.

So, reiht erst einmal. ;)

Gruß
Peter

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