Happy Birthday to me – 1jähriges Blog-Jubiläum

Eigentlich ist das einjährige Jubiläum des Blogs ja schon ein paar Tage her (am 29. Januar 2013 habe ich ihn ins Leben gerufen), doch wie das mit Terminen und Planungen eben so ist, klappen sie meistens nicht so, wie gewünscht. Früher bin ich einfach nicht dazu gekommen, diese Worte zu „Papier“ zu bringen. ;)

Ergebnisse eines Jahres (Rückblick)

Ein wenig bin ich ja schon in meinem Jahresausblick Anfang Januar darauf eingegangen, von daher sei mir die eine oder andere Wiederholung verziehen. ;)
Nichtsdestotrotz will ich ein paar Punkte abermals ansprechen.

Im vergangenen Jahr ist mein Blog fleißig gewachsen und gediehen. 135 Beitrage wurden in zahlreichen, stetig gewachsenen Kategorien verfasst und ich denke, man kann so langsam sagen, dass das Konzept seinen finalen Zustand erreicht hat.
Hier und da wird es sicherlich noch Anpassungen geben und mit einigen Elementen der Struktur beziehungsweise des Designs bin ich noch nicht ganz zufrieden. Irgendwelche Baustellen müssen halt übrig bleiben, sonst gäbe es schließlich nichts mehr zu tun. ;)

Eine dieser angesprochenen Baustellen ist die Mehrsprachigkeit oder viel mehr richtig integrierte Übersetzung, die ich gerne hätte, um das potentielle Publikum des Blogs zu erweitern. Bis dato bleib meine Suche aber erfolglos.
Warum eine Übersetzung?
Weil, so sehr wie das Tabletop-Hobby in Deutschland auch mit den Jahren gewachsen sein mag, schon allein wenn man einen BLick auf die Weltbevölkerung und die Sprachen der Welt wirft, dort draußen riesige unentdeckte Welten sind, in die noch nie ein Artikel meines Blogs vorgedrungen ist. ;)
Nur auf Deutsch zu schreiben schränkt das mögliche Publikum ganz klar ein. Unabhängig von oben beschriebener Situation sind die Hochburgen des Tabletops (Wargaming) immer noch Großbritannien und die USA. Warum also nicht mehrsprachige Artikel verfassen? Weil ich dafür die Zeit nicht habe. Beiträge verschlingen schon jetzt ohne weiteres mehrere Stunden (pro Artikel) und mehr kann ich, so gern ich das Hobby und den Blog habe, nicht erübrigen.
Steht also noch immer die Option im Raum komplett auf Englisch um zu schwenken? Ja, diese Entscheidung schwebt wie ein (kleines) Damoklesschwert über mir und eines Tages mag ich den Punkt erreichen, wo ich tatsächlich umschwenke. Allerdings nicht vollständig, denn, falls dieser Fall eintreten sollte, werde ich meine Kurzgeschichten weiterhin in Deutsch verfassen. So firm bin ich im Englischen dann doch wieder nicht. ;)

Wie schauen denn Besucherzahlen überhaupt aus?

5934 Klicks wurden bis 31. Januar 2014 23:59 auf meinem Blog getätigt. Wie gut oder schlecht das unter bereits oben angerissenen Bedingungen ist, kann ich nur sehr eingeschränkt beurteilen. Ein bisschen stolz bin ich auf jeden Fall. :)
Die meisten Hits dürfte dabei das Thema „Geländebau“ erreicht haben. Eine konkrete Zahl gibt die mir verfügbare Statistik aber nicht her (oder ich finde sie gerade einfach nicht ;) ). Teils ist das der Werbung geschuldet, die ich in manchen Hobby-Foren betrieben habe.

Ein bisschen mehr Feedback würde ich mir hier im Blog und auch in den bereits erwähnten Foren würde ich mir wünschen.
Vielleicht täucht mein Eindruck aber auch und ich wünsche mir zu viel. In bester Form bin ich – Stress bedingt – gerade auch nicht und das macht’s natürlich nicht besser. ;)
Trotzdem hier die Bitte an die Besucher doch einfach den einen oder anderen höflichen und/oder ehrlichen Kommentar zu hinterlassen. Ein paar der „üblichen Verdächtigen“ tun das ja schon und daher ein dickes „DANKE“ dafür von mir.
Für mich ich das – neben dem Spaß den ich beim Basteln, Malen und schreiben habe – der echte Lohn der Mühe. Das kleine, zückersüße Tüpfelchen auf der Torte und, was noch viel wichtiger ist, das Feedback, dass das, was ich dort fabriziere, nicht totaler Käse ist.
Und ein wenig ist es natürlich auch fürs Ego. Denn wofür präsentiert man sich denn ansonsten in der weiten Welt des Internets? ;P

Manchmal habe ich allerdings den Verdacht, dass viele Mit-Hobbyisten einfach nichts oder nur sehr mit Figuren anfangen können, die nicht von dem einen, großen Hersteller (Games Workshop) stammen und daher die Kommentare ausbleiben. Ähnliches deutet auch die Jahresstatistik bei Brückenkopf Online  an, wo GW-Artikel alleine die Top 5 beherrschen. Wobei ich mich jetzt nicht unbedingt in direkten Vergleich mit dem Brückenkopf stellen möchte. ;) Es spiegelt aber wieder, wonach die Leute suchen, was sie interessiert und was sie entsprechend anklicken.
Daher an dieser Stelle ein Appell ans Gewissen. Vor allem an das all jener, die auch nur ein einziges im vergangenen Jahr über Games Workshop geschimpft haben:

Schaut euch zum Henker die alternativen Systeme an, die nach und nach aus ihrem Löchern gekrochen sind! Einige konnten sich schon prächtig entwickeln. Andere benötigen vielleicht nur eine Hand voll zusätzlicher Spieler und Fans, um den Absprung zu schaffen und sich passend für die Zukunft aufstellen zu können.
Und wenn nur einer von euch sein Geld für den dusseligen, neuen White Dwarf oder das Warhammer Visions rauswirft, könnte ihr mir auch nicht mit dem Argument des fehlenden Geldes kommen! ;P
Nicht alle der neuen (oder nicht mehr ganz so neuen) Systeme und/oder Figuren sind es aus meiner Sicht wert, doch das muss jeder für sich selbst und nach seinem Geschmack entscheiden.

Doch genug des Gejammers. Schauen wir ein wenig nach vorn.

Wo soll es hingehen? Wie sind die Pläne?

Wie schon Anfang Januar angerissen stehen Skirmisher und jene etwas größeren System, die ich spontan Hybrid-Skirmisher nennen würde, ganz oben auf meiner Planungsliste. Ein paar davon tummeln sich bereits auf meinem Basteltisch und vielleicht wird sogar noch der eine oder andere hinzukommen. Ja, ich weiß selbst, dass ich ’nen leichten Dachschaden habe! :D

Da wäre zum einen Infinity mit meinen Ariadna, die trotz bereits recht großem Figuren Vorrat immer wieder eine Option zum Erweitern offenbaren. Außerdem warte ich auf die Lieferung eines (oder waren es zwei?) neuen Starters, um oben in NRW den einen oder anderen Kandidaten zu einem Testspiel zwingen *durchstreich* überreden zu können. ;)
Ein paar Basing-Ideen stecken alelrdings auch dahinter. ^^
Meine ALEPH gibt es natürlich auch noch. Mit denen bin ich, was das Planen einer guten Truppe angeht, aber noch nicht so ganz warm geworden und habe daher erst einmal von weiteren Käufen abgesehen.

Die FSA-Truppen (Dystopian Legions) in meiner Sammlung erfreuen sich hingegen stetiger Erweiterung (klingt jetzt schlimemr, als es ist) und konnten in den vergangenen Tagen auch ein wenig Liebe und Zeit erhalten. Mit dem Lieutenant gibt es mittlerweile sogar die erste, bemalte Figur. Hier würde ich mich ganz besonders über eure Meinung freuen, da ich 1. lange nichts mehr bemalt hatte und 2. ein paar neue Ansätze ausprobiert habe.

Darüber hinaus habe ich vor kurzem (endlich) ein paar Miniaturen von „Eden“ erstanden (Resistance und Konvoi) und werde mich hoffentlich auch diesen bald widmen können.
Ich habe sogar vor kurzem Mit „SAGA“ ggeliebäugelt, nachdem ich ein paar sehr gute Tutorial-Videos zum Spielprinzip sehen konnte. Bisher konnten mich meine Faulheit und ein angeditschtes Knie aber davon abhalten. ;)

Meine Nordgaard (Godslayer) will dabei natürlich genauso wenig vergessen werden, wie meine Tau und die Space Marines, an denen ich immer mal wieder ein wenig feile.
Gerade die Tau werden wohl zum Jahresende wieder Aufmerksamkeit erhalten, denn ich vermute im Dezember 2014 oder Januar 2015 steht Apokalypse-Match 2 ins Haus.
Wo ich doch „schon“ die Einleitung von Match 1 fertig bekommen habe. ^^

Bleibt der Geländebau.
Ideen habe ich genug. Im Augenblick wenigstens.
Ich überlege sogar einen Thementisch an zu gehen, der mindestens für Infinity, Eden und 40K einsetzbar wäre. Wo ich den bzw seine Bestandteile lagern soll, konnte ich aber noch nicht klären. ^^
Auf jeden Fall will ich – wie auch bei meinen Mal- und Bastelaktivitäten – versuchen mit etwas mehr Plan und System zu arbeiten. Bisher habe ich zwar ganz viele Projekte angefangen, doch die wenigstens richtig weit gebracht. Könnte aber auch daran liegen, dass dieses Hobby einen wichtigen Ausgleich für mich darstellt und ich daher versuche jeglichen Zwang von ihm fern zu halten.
Mehr und neue Tutorials und der Bereich der „Tipps für Anfänger“ stehen ebenfalls auf der Liste und verlangen nach geplantem Vorgehen.

Habe ich also alles abgehakt außer einem Kind.
Kinder um genau zu sein, doch es sind wohl zweieiige Zwillinge.
Das Königreich Ovenstede und meine Schreibaktivitäten, die sich zum größten Anteil doch in ihm abspielen.

Das Problem ist nicht nur die Zeit, sondern auch die notwendige Ruhe und Muße. Jemand, der schon einmal eine größere Gesichichte oder gar mehrere, zusammenhängende geschrieben hat, kann sicher verstehen, dass etwas mehr dahinter steckt, als man auf den ersten Blick erkennt. Wenigstens wenn man ein halbwegs stimmiges Ergebnis abliefern möchte. ;)
Auf jeden Fall habe ich diesen Teil meiner Hobbys sträflich vernachlässigt und ich will daran unbedingt etwas verändern.
Gut, ich habe mir das nun schon mehrmals vorgenommen, aber dass ich die Flinte noch nicht ins Korn geworfen habe, sehe ich angesichts meiner aktullen, beruflichen Auslastung erst einmal als positiven Aspekt. :)
Alles andere wird die Zeit zeigen.
Immerhin habe ich mit durch Prosa gespickten Artikeln wie dem Spielbericht zum aktuellen Apokalypse-Match zwischen mir und ein paar meiner Freunde, für mich eine Möglichkeit geschaffen, das kreative Schreiben nicht ganz untergehen zu lassen. Und gerade bei dieser Apokalypse-Sache habe ich noch einige Pläne im Kopf.
Ansonsten gibt es noch meine PnP-Runde im Königreich, bei der ich immer ein paar Spielabende hinterher hinke (und mich so langsam mal um den nächsten Spieltermin kümmern müsste). Dabei geht es zwar nur um eine neutrale Widergabe der erspielten Geschehnisse, doch es gibt mir die Möglichkeit dem Königreich Schritt für Schritt etwas mehr Tiefe zu geben.
Vielleicht reicht es ja dann auch mal dazu, die alte Ausarbeitung heraus zu holen und daran weiter zu arbeiten? ;)

Ja, die liebe Zeit. Sie ist es auch, die mich am ehesten von meinen anderen Aktivitäten abhält. Jenen, die eigentlich mal impulsgebend für die Erstellung dieses Blog waren: Ovenstede und meine sonstigen Schreibarbeiten.
Es kann also alles nur besser werden.

Und für jeden, der soweit gelesen hat, gibt es nun noch eine etwas höher auflösende Version des Titelbildes (inklusive Appell).
Es zeigt einige meiner hübschesten und liebsten Werke der letzten 12 Monate.

Gruß
Peter

Geburtstagsfeier mit Knetekuchen
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2 Kommentare zu „Happy Birthday to me – 1jähriges Blog-Jubiläum“

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