Ein kleiner Umbau – Infinity – Anaconda Squad (Teil 1)

„Was zum Teufel ist das!?“
„Anacondahaut.“
„Es gibt hier Schlangen, die so fett sind!?“
– Anaconda (Film) –

Ich habe mir gedacht, wenn ich schon mit Erkältung zu Hause sitze und nicht schlafen kann, kann ich auch etwas an meinen Figuren basteln.
In diesem Fall eine meinem jüngsten Neuzugang für Infinity: Dem Anaconda T.A.G. Squad der Söldner-Fraktion in der Human Sphere.

Original-Darstellung des Anaconda Squad
Original-Darstellung des Anaconda Squad

Was ist denn ein T.A.G.?
T.A.G. bedeutet „Tactical Armoured Gear“ und ist im Grunde nichts anderes, als ein hochmoderner, gut gepanzerter und meist schwer bewaffneter Kampfanzug. Infinitys Kreuzung aus Infanterie und Panzer könnte man sagen. Und während alle anderes Fraktionen zumindest einen TAG in ihrem Fundus haben, muss Ariadna ganz ohne auskommen.
Es sei denn, man spielt die Sektorliste der Franzosen, denn die haben nicht nur Zugriff auf einen Hacker der Nomaden, sondern auch auf diesen Söldner-TAG.
Somit sollte sich mein Kauf sehr einfach erklären. ;)

Die Box dieses TAG kommt mit zwei Modellen daher: Dem eigentlichen TAG und seiner Pilotin, die man verwenden kann, wenn sie nach Ausschalten ihres Anzuges erfolgreich den Schleudersitz benutzt hat.
Leider wird mit dem TAG aber nicht die hübsche Hauptwaffe geliefert, die er in den Designartworks hatte und die in kleiner Form zumindest bei der Pilotin dabei ist. Stattdessen schwingt er nur ein Messer, dass in etwa so lang ist, wie ein ausgewachsener Mensch. ^^

Doch für so etwas sind doch Kreativität und Umbauwillen da oder nicht?
Also habe ich mich von den Ideen einiger Leute inspirieren und mich auch selbst ein wenig umgeschaut, was es denn vielleicht an fertigen Waffen in passender GRöße und stimmigem Design gibt.

Anaconda TAG mit "Typhoon"
Anaconda TAG mit „Typhoon“

Dabei bin ich auf die „Typhoon“ MK3 Gatling Gun von Hitech Miniatures gestoßen. Die hat zwar nicht das „Gewehrdesign“, die sonstigen Bewaffnungen der Infinity TAGs, aber ehrlich gesagt, störte mich das bisher eh wein wenig.
Nichts dass ich die originalen Designs nicht gut finde, aber irgendwie haben die dicken Geschütze mit extrem hoher Kadenz wie Gatlings, Vulcan oder wie sie noch heißen gefehlt. Die passen halt nicht an den normalen Fußsoldaten, aber eben sehr gut an einen „Panzer auf zwei Beinen“. ;)

Gekürzte Typhonn MK3
Gekürzte Typhonn MK3

Weil die „Typhoon“ aber nicht für Infinity, sondern eher für WH40K designed ist, lässt es sich nicht vermeiden, einige Modifikationen an ihr vorzunehmen.
Zum Beispiel habe ich die am Lauf um ein paar Milimeter und hinten um fast einen ganzen Zentimeter (der runde Anteil) gekürzt.
Ich finde, so passt sie schon viel besser ins Bild.

Magnetisierung der Typhoon
Magnetisierung der Typhoon

Außerdem habe ich die Kontaktseite der Waffe etwas zurecht gefeilt und gleich auch noch mit Magneten versehen.
Letzteres wäre zwar nicht unbedingt notwenig gewesen, aber so werden Bemalung und vermutlich auch Transport etwas einfacher. Ganz zu schweigen, von den weiteren Umbauten, die noch kommen sonnen.

Richtig, mit dem bisher gezeigten ist es nämlich noch nicht getan. Mir schwirren da noch ein paar Ideen im Kopf herum.

Anaconda-Typhoon-Umbau - Idee 1
Anaconda-Typhoon-Umbau – Idee 1

Ich will noch irgendetwas bzgl Munitionsvorrat anbauen, so viel steht fest. Wie genau ich das mache, ist allerdings noch offen.

Da wäre als erste Möglichkeit am hinteren Teil der Waffe einfach eine Art Trommel anzubauen. Aus Plasticard sollte das eigentlich ganz gut machbar sein, auich wenn ich mir dafür wohl dünnere, als die aktuell verfübare 0.5mm bestellen müsste.

Anaconda-Typhoon-Umbau - Idee 2
Anaconda-Typhoon-Umbau – Idee 2

Irgendwo müssen die Hülsen der verschossenen Patronen aber ja auch hin, von daher wäre es vielleicht geschickter, die Trollen oder den Munistionskasten weiter vorne anzusetzen und dahinter noch einen kleinen Auswurf zu bauen.
Mechanisch betrachtet müsste das so sogar Sinn ergeben, wenn ich heutige Waffen richtig in Erinnerung habe.
Vorne fileigt das Geschoss raus, der Gasdruck beförderter Verschluss und Hülse nach hinten und während die Hülste auf dem einen Wege ausgeworfen wird, zieht der Verschluss auf dem anderen die nächste Patrone aus dem Vorrat.

Anaconda-Typhoon-Umbau - Idee 3
Anaconda-Typhoon-Umbau – Idee 3

Als dritte Variante kam mir in den SInn, den Munitionsvorrat gar nicht an der Waffe, sondern an der Schulter bzw dem Rücken des TAGs anzubringen. Dafür müsste ich dann einen Munitionsgurt konstruiieren.
Klingt im ersten Moment kompliziert, aber so schlimm ist es vielleicht gar nicht. Außerdem gefällt mit diese Variante irgendwie am besten. Evtl lässt sie sich auch irgendwie mit Variante 2 kombinieren.

Was meint ihr?
Welche Idee gefällt euch am besten?

Gruß
Peter

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3 Kommentare zu “Ein kleiner Umbau – Infinity – Anaconda Squad (Teil 1)”

  1. huelsenlose Munition… Ich finde die Idee an sich super, würde aber nicht mehr mehr dran machen, ist schliesslich ne Spitfire, also ein leichtes MG und keine HMC

    1. Auch kein schlechter Ansatz. Danke für das Feedback.
      Ein bisschen was muss ich auf jeden Fall noch daran machen, denn an der Rückseite ist aktuell eine hässliche, glatte Schnittkante.
      Mal schauen, wie ich Zeit und Lsut finde, um da etwas herumzubasteln. Daraus ergibt sich dann auch der Weg, den ich mit dem Umbau gehen werde. ^^

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