Königreich Ovenstede – Romanauszug – Kapitel 2

Mit der Schreibmotivation ist es manchmal so eine Sache. Bei der erst besten Gelegenheit stielt sie sich klammheimlich davon und dann verbringt man viel Zeit damit, sie zu suchen.
Bei mir hatte die erwähnte Gelegenheit mit viel Arbeitsstress zu tun und seitdem versuche ich wenigstens ein Fünkchen davon wiederzufinden, damit ich endlich mit der Überarbeitung meines Romans vorankomme. Schließlich habe ich auch noch einen zweiten und dritten Teil im Sinn.

Mit diesem Artikel und den folgenden will ich da meinen inneren Schweinehund etwas austricksen. ;)
Doch worum soll es hier gehen?
Ich will hier sukzessive die Kapitel meiner Geschichte online stellen.
Moment, ist das nicht irgendwie kontraproduktiv die kostenlos ins Netz zu stellen?
Mag sein, aber im Augenblick ist es mir wichtiger, dass sie überhaupt gelesen wird. Wenn sie aber niemals fertig wird, geht das nicht. Alles andere ergibt sich danach. ;)

OK, also los geht’s.
Das erste Kapitel um Aylohna Schwertmacher habe ich bereits vor fast einem Jahr veröffentlicht. Wer es noch nicht gelesen hat, sollte das unbedingt hier nachholen.
Ansonsten wünsche ich viel Spaß beim Lesen und würde mich über Feedback sehr freuen. Gefundene Tippfehler etc gehören auch dazu. ;)

Gruß
Peter

»Anodinsk. Allvater.
Der alles sieht, was in unserer Welt vor sich geht. Der jeden Tag erneut seine schützenden Hände über uns ausbreitet.
Ich bitte dich, mir auch am heutigen Tage wieder zur Seite zu stehen.
Lass mich nicht verzagen, welchem Übel auch immer ich gegenüber treten mag.
Lass mich stark sein, damit ich meine Liebsten und alle anderen, die sich heute auf mich verlassen, vor Unheil bewahren kann.«

Unter den Paladinen des Phoenixordens war es durchaus üblich Gebete, Segen und wichtige zeremonielle Formeln in Alt-Norse zu sprechen. Jener alten Sprache, welche heute fast nur noch
noch von den Durain – dem Nomandenvolk aus den nördlichen Steppen – und eben von den Mitgliedern des Ordens gesprochen wurde. Von einem geweihten Paladin erwartete man, die Sprache flüssig zu beherrschen, unabhängig von seinem familiären Hintergrund. Unter den restlichen Ovenstedern – so nannte sich das Volk der Menschen im Königreich – gab es hingegen immer weniger Personen, welche die alte Zunge verstanden und regelmäßig sprachen. Die meisten hielten sich nur noch an einfaches Norse, aber hin und wieder konnte man in den abgelegeneren Dörfern noch jemanden finden, der die alte Tradition weiterhin pflegte. Die meisten von ihnen gehörten zur älteren Generation.

LINK: [Roman] Freunde kannst du wählen, Verwandte nicht. – Kapitel 2 – BETA

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