Königreich Ovenstede – Romanauszug – Kapitel 3

Willkommen zurück im Königreich Ovenstede.
Ein weitere Meilenstein, den ich mir gesetzt habe, ist geschafft und führt uns ein weiteres Mal zu den Abenteuern der bereits bekannten Paladina Aylohna. Dieses Mal wieder in ihre Vergangenheit. Um genau zu sein in das Alter von nicht ganz 17 Jahren.

Während der Überarbeitung habe ich kurzzeitig überlegt, ob ich – aufgrund der Länge von 37 Seiten – zwei Kapitel daraus machen soll. Das hätte allerdings diese kleine Geschichte in der Geschichte auseinander gerissen. Trotzdem würde mich eure Meinung interessieren.
Gleiches gilt für eventuelle Fehler … streichen wir das … Fehler, die ich sicher hier und da eingebaut habe.
Falls ihr einen entdeckt, bitte kurze Info mit angezeigter Seitenzahl (oben rechts) und Zeilennummer an mich. Danke. :)

Weitere Worte spare ich mir.
Habe heute auch noch genu anderes vor. Einkaufen zum Beispiel. ;)
Achja, im nächsten Kapitel lernen wir dann einen neuen Charakter der größeren Geschichte kennen. :)

LINK: [Roman] 2014-09-13 – BETA – „Freunde kannst du wählen, Verwandte nicht.“ – Kapitel 3

[3] Jugendsünden

Die Sonne biss Aylohna in den Augen und zum wiederholten Mal versuchte sie sich diese eine lästige Haarsträhne aus dem Gesicht zu streichen, doch immer wieder fiel sie zurück vor ihre Stirn, als wollte sie sich dafür rächen, dass man sie kurz geschnitten hatte. Das Kitzeln auf der Haut machte sie fast wahnsinnig. Ob sie sich jemals an die neue Kurzhaarfrisur gewöhnen würde? Ihrem Gefühl oder wohl eher ihrer Erinnerung nach trug sie immer noch die beiden geflochtenen Zöpfe. Doch das war Mädchenkram und schließlich war die mit ihren sechzehn Jahren schon so gut wie erwachsen. Seit ein paar Wochen hatte sie es sogar aus dem Tal und aus der Festung heraus geschafft. Der Phoenixorden hatte sie für ihre weitere Ausbildung Leonard, einem reisenden Paladin, zugeteilt. Soweit sie es einschätzen konnte, ging er schon deutlich auf die vierzig Sommer zu, und auch wenn er den Reaktionen der anderen Paladine nach ein angesehenes Mitglied des Ordens war, hätte sie sich besseres vorstellen können, als fortan einen so alten und manchmal etwas arg verbohrten Mann zu begleiten. Vielleicht hoffte man dadurch ihre etwas wildes Gemüt in Zaum zu halten. Während sie in den ersten Jahren noch eine schüchternes, fast brave Rekrutin gewesen war, loderte seit ein paar Jahren ein kleines Flämmchen in ihr, das nach mehr verlangte und daher hin und wieder mit der Obrigkeit aneinandergeraten war. Eine Entwicklung die auch nicht ganz unbeteiligt am Wechsel ihrer Frisur gewesen war.
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Ein Gedanke zu „Königreich Ovenstede – Romanauszug – Kapitel 3“

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