SAGA – Modulare Messstäbe

Ein sehr fauler November bisher. Zumindest wenn es um den Blog geht. Aber manchmal ist das eben so, dass es viel zu viele andere Dinge zu erledigen gibt und noch weitere, die einen ablenken, dass man einfach nicht zu dem kommt, was man sich fest vorgenommen hat. ;)

Auf der Spiel hatte ich mir, nach schon lange brodelndem Interesse, das deutsch Grundregelwerk für SAGA mitgenommen. Als in selbigem geschmökert habe, fiel mir die schöne „Modularisierung“ der Reichweitensegmente im Spiel auf.
Sehr kurz (SK) = 2 Zoll / 5cm
Kurz (K) = 4 Zoll / 10cm
Mittel (M) = 6 Zoll / 15cm
Lang (L) = 12 Zoll / 30cm
Also ist 2x SK = 1x K, 1x K + 1x SK = M und 1x SK + 1x K + 1x M = L.

Diese Längen gibt es als Set verschiedener, schicker Messstäbe fertig zu kaufen, aber das kann man doch auch selbst bauen. Und zwar so richtig modular. ;)
Keine Angst. Ist total simpel.

Material

Was wird benötigt?
– ein 30cm Holzstab (bei mir 10x10mm Querschnitt)
– 6 Neodymmagnete
– etwas Milliput (oder andere Modelliermasse)
– außerdem einen Bohrer und eine Säge und natürlich ein Lineal zum Messen der verschiedenen Längen. ;)

Schritt 1: Messen und sägen

Schritt 1 - Messstab-Stücke vorbereiten
Schritt 1 – Messstab-Stücke vorbereiten

Vier Holzstücke werden benötigt: 3x 2“/5cm, 1x 6“/15cm.
Einfach abmessen und sägen. Fertig. Für einen geraden Schnitt empfehle ich eine Gehrungslade. :)

Schritt 2: Kanten und bohren

Schritt 2 - Mitte für Bohrung anzeichnen
Schritt 2 – Mitte für Bohrung anzeichnen

Nun gilt es die Löcher für die Magnete zu setzen. Dafür habe ich als erstes einfach mit einem Lineal die Mitte der betroffenen Schnittflächen angezeichnet. Wenn das nicht ganz genau klappt, ist es nicht weiter schlimm.

Schritt 2 - Kanten abschleifen
Schritt 2 – Kanten abschleifen

Außerdem wurden die Kanten der gesägten Holzstücke einmal fix angeschliffen, damit sie nicht mehr so rau daherkamen.

Schritt 2 - Bohren
Schritt 2 – Bohren

Danach ging es ans Bohren. Wie man sieht nicht ganz perfekt geworden, da das Holz eben naturprodukt ist und nicht immer überall gleicht hart. Da verrutscht der Bohrer gerne mal.

Die Löcher habe ich hier im gleichen Durchmesser wie die später verwendeten Magnete gebohrt, aber im Nachhinein würde ich eher empfehlen etwas größer zu bohren.
Außerdem sollten die Löcher tief genug sein, damit man den Magneten im nächsten Schritt gut einsetzen kann.

Schritt 3 – Magnete einsetzen

Schritt 3 - Magnete einsetzen
Schritt 3 – Magnete einsetzen

Die Magnete habe ich im folgenden mit etwas Milliout in die Bohrlöcher eingefasst. Dabei sollte man darauf achten, dass sie möchlichst plan mit der Schnittfläche abschließen, sonst wird der Messstab später etwas windschief. ;)

TIPP: Um Polung und Ausrichtung der Magnete richtig hinzukriegen empfiehlt es sich den Stab Schritt für Schritt zusammenzubauen.
Man fängt also erst mit einem SK-Stück an und setzt einen Magneten ein. Dann nimm man das nächste SK-Stück, setzt einen zweiten Magneten auf den ersten, bettet etwas Milliput in die Bohrung des zweiten Holzstückes und drückt es gegen das erste Stück. So ist die Polung automatisch passend… und ja, ich habe die schon so manches Mal versaut. ;)
Die Stücke des Messstabes müssen nun so verbleiben, bis die Modelliermasse getrocknet ist, denn die weiche Masse ist nicht stark genug, um den Magneten zu halten. einer von beiden würde einfach wieder herausgerissen.

TIPP 2: Aber Moment, dann sind die ja hinterher untrennbar miteinander verbunden? Richtig. Dafürgibt es einen zweiten Trick: Einfach ein Stück Papier, Alufolie oder anderes, dünnes Material dazwischenstecken und die Holzstücke gehen hinterher wieder wunderbar auseinander. ;)

Gelernte Lektionen

Auf den obigen Bildern habe ich 3mm Neodymmagneten mit 1,5mm Höhe verwendet. Die haben haben sich leider als nicht stark genug erwiesen. Da mein Messstab auch noch etwas windschief war, habe ich die Magneten also wieder herausgeprokelt und neue, größere eingesetzt. Mit dem im zweiten Versuch verwendeten 5mm-Magneten hält nun alles zusammen, wie es soll.

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Nachbauen.
Wenn ich dazu komme, werde ich demnächst noch meinen bemalten, modularen Messstab präsentieren. :)

Gruß
Peter

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Ein Kommentar zu “SAGA – Modulare Messstäbe”

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