Myth – Terror With A Thousand Legs

Zuletzt habe ich ja meine Myth Spielerfiguren vorgestellt, doch was wären diese Helden, wenn sie nichts zu verhauen hätten?
Also bei einem Dungeon Crawler zumindest, denn beim PnP kann man ja auch durchaus die Zeit mit anderen Aktivitäten verbringen.

In diesem Fall rede ich aber nicht von Monsterhorden, sondern erst einmal nur von einem einzelnen Bossgegner. Schon alleine weil ich letzten Monat nicht mehr Modelle anfangen wollte, als ich realistisch fertig bekommen kann. ;)

Brettspiele - Myth - Terror With A Thousand Legs
Brettspiele – Myth – Terror With A Thousand Legs

Ich präsentiere den „Terror With A Thousand Legs“; den Bossgegner aus der Myth-Grundbox und wohl etwas wie die Mutter der Crawlers und Stalker. Die gibt es dann bei Zeiten irgendwann… vielleicht. ;) Ist halt immer eine Frage der verfügbaren Zeit.

Brettspiele - Myth - Terror With A Thousand Legs
Brettspiele – Myth – Terror With A Thousand Legs

Über den Spielfaktor des Terrors kann ich noch rein gar nichts sagen, aber: Hey, es ist halt ein Bossgegner. ;)

Auch es (oder doch sie?) hat eine neue Base bekommen, weil die Figur etwas schief festgeklebt war und mir die originale Base nicht gefiel. Also gab es als Ersatz eine 60mm-Rundbase auf MDF mit etwas von meiner üblichen Basing-Masse oben drauf.

Brettspiele - Myth - Terror With A Thousand Legs
Brettspiele – Myth – Terror With A Thousand Legs

Die Bemalung ging gut von der Hand. Schon früh war klar, dass ich nicht das originale Braun will, welches man zB beim Ulisses-Spieltisch in meinem Bericht von der Spiel ’15 sehen kann. Irgendwas richtig „giftiges“ musste her und weil ich mich für Augen (und später Giftsacke bei den Fernkampf-Crawlers) schon auf Grün eingeschossen hatte, ist dann Violett draus geworden. Hier und da mit ein paar Abwandlungen, die ins Rosa gehen.

Brettspiele - Myth - Terror With A Thousand Legs
Brettspiele – Myth – Terror With A Thousand Legs

Für eine Brettspielfigur war der Terror sehr angenehm in der Bearbeitung und Vorbereitung. Ich musst nur ein paar Gussgrate entfernen und ob doe oberen Arme nun materialbedingt verbogen sind oder nicht, das war bei diesem Vieh angenehm egal. Außerdem bringt die Figur ein paar schicke, kleine Details mit wie zB die Larven an der Seite, die echt Freude gemacht haben, beim bemalen.

Eine Weile habe ich sogar überlegt, ob ich dem Ding noch irgendeine Art Muster oder so etwas wie eine „Kriegsbemalung“ verpassen soll, doch nachdem der Farbverlauf so gut gelungen war, wollte ich ihn nicht nachträglich versauen.
Vielleich teste ich das mal bei den kleineren Modellen und, falls es funktioniert, kann ich es bei den hier ja noch nachholen.

Brettspiele - Myth - Terror With A Thousand Legs
Brettspiele – Myth – Terror With A Thousand Legs

Bis dahin werde ich mal schauen, ob ich mich nicht doch mal motivieren kann, wieder das Regelbuch herauszukramen und ggf ein Solotestspiel anzugehen.
Auf der anderen Seite habe ich gerade in Sachen Tabletop so viele Pläne vor der Brust, dass das vermutlich wohl doch zurückgestellt wird.
Naja, wir werden sehen. ;)

Gruß
Peter

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5 Kommentare zu “Myth – Terror With A Thousand Legs”

  1. Der Farbverlauf ist dir in der Tat hervorragend gelungen. Welche Technik wendest du hier an? Der Kontrast mit den rosa Sektionen ist ebenfalls sehr schoen und die Larven einfach widerlich, die sehen leider sehr naturalistisch aus ;). Sehr gut getroffen.

    1. Danke dir. :)

      Die Technik ist schlichtes Layering in mehreren (aber nicht zu vielen) Schritten mit entsprechend dünnen Farben.
      Die ersten zwei oder drei Spielerfiguren habe ich noch mit „klassisch nach Jarhead“ bemalt. Also mit Grundfarbe, dann Schattenlayering, dann Highlightslayering.
      Dann habe ich mich jedoch an ein paar Stellen geärgert, weil der Aufwand nicht so recht zu der Qualität der Brettspielfiguren passen wollte. Also habe ich mich etwas mehr an Washes gehalten und mich zum Glück an die Star Wars Tutorials von Sorastro (https://www.youtube.com/channel/UCu5Pmz1wY-NWCYy21vikKAg) erinnert. Speziell „Han Solo“ oder „Luke Skywalker“ kann ich von ihm empfehlen.
      Also hieß es Grundfarbe, dann Wash(es), dann Aufräumen mit dünner Grundfarbe und dann nach und nach noch etwas heller werden. Ggf sogar noch ein paar andere Farbakzente einbringen.

      Beispiel für die Körper der Larven (aus der Erinnerung):
      – helles Lachsrosa als Grundfarbe
      – 50/50 aus Flesh Wash und nem violetten Wash
      – Aufräumen mit besagtem Lachsrosa in 2-3 Schichten an den entsprechend Licht exponierten Stellen
      – späteres Aufhellen mit – soweit ich mich erinnere – etwas heller Hautfarbe und Weiß

      1. Danke für die ausführliche Antwort. Mach ich eigentlich auch so, allerdings wird bei mir oft der Farbverlauf nicht so schön. Ich verdünne ca. 5:1 Wasser:Farbe. Benutzt du Trocknungsverzögerer?

    2. OK, dann antworte ich halt hier, wenn ich unten nicht mehr darf. So bekommst du auch deine Benachrichtigung. ;)

      Nein, ich benutze keinen Trocknungsverzögerer. Auch keinen speziellen Verdünenr oder so. Ist aus meiner Sicht alles irgendwie blödsinnig. Wasser hat bisher immer gereicht.
      Wie viel Wasser hängt aber rein von der Farbe ab. GW Base oder Vallejo Model Color sind etwas dicker. Army Painter und Vallejo Model Color reagieren eher etwas allergisch auf zu viel Wasser.
      Ansonsten halt Nasspalette verwenden und Überflüssiges vorm Malen am Handrücken oder Figner abstreifen.
      Und im Zweifel lieber eine dünne Schicht mehr machen als wenige dicke.

      Außerdem mag ich die GW-Methode mit leuter vorgefartigten Farben, die aufeinander aufbauen nicht. Das gibt nur harte Übergänge.
      Ich habe im Grund für jedes Segment der Figur eine Grundfarbe. Für die Schatten kommt da dann stufenweise irgendwas dunkleres mit rein. Für die Highligts eben was helleres.
      Und zwar nicht helleres Grün zu mittlerem Grün und dann noch helleres für den Kantenakzent, sondern Rosa und Beige ins Violett und dann noch nen guten Batzen Weiß für eventuelle Kanten. Gelb oder Rot gehen aber auch ganz gut.
      Für Schatten fat immer etwas Burnt Umber und Schwarz, aber auch gerne etwas Dunkelblau, Dunkelgrün oder Violett. Hängt von der angestrebten Farbe/Farbwärme und von der Ausgangsfarbe ab, denn nicht alles verträgt sich.

      1. Danke fuer die Beschreibung deiner Methode. Ich mach eigentlich alles ebenfalls auf diese Weise, wobei ich bisher keine Nasspalette benutzt habe und damit die Farbe nicht immer die beste Konsistenz hat. Vielleicht muss hier einfach mal upgraden.

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