Raubtierfütterung – Apfelkuchen…ein Experiment

Was macht man, wenn man Äpfel gekauft hat, die nicht richtig reif sind und sich entsprechend nicht angenehm roh essen lassen… auch nach über einer Woche zusätzlicher Lagerung.
Richtig! Man bäckt seinen Kollegen einen Apfelkuchen. ;P

Raubtierfütterung - Apfelkuchen
Raubtierfütterung – Apfelkuchen

Nun ist es aber so, dass ich tatsächlich noch nie einen Apfelkuchen gebacken hatte, also habe ich nach einem adäquaten Rezept im Netz gesucht und die Experimentierhosen angezogen.
Das Rezept wurde ein gedeckter Apfelkuchen, die Hosen ein paar Jeans. ;)

OK, nun aber mit dem wichtigen weiter.
Für die Füllung habe ich einige Äpfel geschnibbelt (ich glaube es waren sechs), ein paar Esslöffel Zucker und etwas Zimt (oder auch etwas mehr) hinzugegeben und kräftig vermengt. Außerdem kam nach Rezept noch eine gute Portion gemahlene Mandeln hinzu und der Saft einer Zitrone, damit die Apfelstücke nicht so schnell braun werden.

Raubtierfütterung - Apfelkuchen
Raubtierfütterung – Apfelkuchen

Weiter zum Teig.
Es sollte ein Mürbeteig werden (und der wurde es auch), aber er hat mir doch etwas Kummer bereitet. Nun ist auch das mein erster Mürbeteig gewesen und ich weiß mittlerweile auch, was wohl schief gegangen ist.
Laut Rezept kamen 300g Mehl (ich habe Roggenvollkornnehm verwendet, weil ich es da hatte, es langsam weg muss und ich dachte, es würde gut zum einem Apfelkuchen passen), 125g Butter, 125g Zucker und ein Ei (und eine Prise Salz und 1 Päckchen Vanillezucker, aber die tun gerade nichts zur Sache ;) ).
Mangels besseren Wissens oder irgeneiner Angabe habe ich alles in meine Rührschüssel gegeben und versucht mit meinem Mixer einen gescheiten Teig daraus zu kneten. Tja… blieb irgendwie sehr staubig.

Raubtierfütterung - Apfelkuchen
Raubtierfütterung – Apfelkuchen

Also habe ich noch ein Ei und ein klein wenig Wasser hinzugegeben. Das ergab zwar einen brauchbaren, aber auch sehr widerspenstigen Teig.
Was war also schiefgelaufen?
Nach meinem heutigen Wissensstand unter anderen das Mengenverhältnis. Mürbeteig basiert auf einem 1-2-3-Rezept. Also 1 Teil Zucker, 2 Teile Butter (oder anderes Fett), 3 Teile Mehl (und ein Ei). Es fehlte hier also Butter.
Außerdem sollen Zucker, Butter und Ei als erstes vermischt werden, bevor das Mehl dann nach und nach und am besten nochmal gesiebt dazugegeben wird.
Klingt für mich zumindest so, als würde es besser funktionieren. ^^

Raubtierfütterung - Apfelkuchen
Raubtierfütterung – Apfelkuchen

Wie gesagt: Mein Teig hat trotzdem funktioniert. Er war nur etwas hartnäckig. Zum Beispiel auch beim Verteilen in der Form; hier eigentlich ein Pizzablech.

3/4 des Teiges sollten laut Rezept in der Form verteilt werden, allerdings wurde dort auch eine Springform verwendet. Weil ich eben eine andere geplant hatte, habe ich das mal nach Gefühl entschieden und alles, was an Teig übrig war, in den Kühlschrank gelegt (leider zu kurz, aber dazu komme ich gleich noch ;) ).

Raubtierfütterung - Apfelkuchen
Raubtierfütterung – Apfelkuchen

OK, dann also die Fülung hinein. Vorher aber noch ein paar Rosinen untergemischt. Ja, ein paar… bei mir hätten es ein paar weniger sein dürfen, aber vor dem Backen sah es gar nicht nach zu vielen aus. ;)

Fehlte noch der Deckel.
Der hat mich aber so genervt, dass ich kein Bild von dem Fortschritt gemacht habe.
Warum er micht genervt hat?
Weil der Teig eben nicht so ganz mitgespielt hat und da ich auch noch schnell fertig werden wollte, habe ich dem Teig (und der Butter darin) nicht genügend Zeit gelassen, um fester und entsprechend besser verarbeitbar zu werden. :( Von Fehlern kann man eben lernen.

Raubtierfütterung - Apfelkuchen
Raubtierfütterung – Apfelkuchen

Irgendwie hat es trodem geklappt, einen halbwegs brauchbaren Deckel zu formen und laut Kommentaren der Esser hat er sehr gut geschmeckt; trotz Rosinen und dads Rogenmehl war auch eine gute Idee.

Was habe ich aus dieserm Kuchen gelernt?

  1. Ich verstehe jetzt, wie Mürbeteig funktioniert und, ich glaube, ich muss den nochmal üben. Vielleicht bekommen meine Kolelgen also bald ein paar Weihnachtskekse. :)
  2. Weniger Rosinen! ^^
  3. Apfelkuchen ist gar nicht so schwer. :)

Und nun wünsche ich viel Spaß beim Nachbacken.

Gruß
Peter

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