Brettspielabend II

Ist zwar schon ein paar Tage her, aber es war mal wieder Zeit für einen Brettspielabend. Etwas kürzer dieses Mal, aber trotzdem gut.
Also gibt’s von mir auch wieder eine schnelle Zusammenfassung der Spiele, die auf den Tisch kamen.

Armageddon

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Worum geht es?

Die Welt ist verwüstet und die wenigen Überlebenden versuchen sich ein neues zu Hause aufzubauen, welches sie konstant gegen die fiesen, namenlosen Plünderer verteidigen müssen.
Betrachtet man den Spielablauf und seine essentiellen Elemente geht es um mehrere Dinge, die jeder Spieler passend kombinieren muss, um am Ende die meisten Punkte zu erhalten.

So muss am Anfang jeder Runde über ein Bietsystem, um die Ressourcen (im übertragenen Sinne) gepokert werden. Oft genug geht aus dabei auch darum, mit dem geringsten Übel herauszukommen, denn die lästigen Plünderer lauern überall. Geboten wird auf Gebäude für den Ausbau der eigenen Basis und auf Ausrüstung, durch welche man hauptsächlich Punkte aufbaut. Der dritte Bietbereich der der Stadt hat etwas weniger von diesem Element. Trotzdem sollte man versuchen zumindest auch hier nicht der letzte zu sein, sonst gibt es einen kleinen Malus.
Im weiteren geht es darum die verfügbaren Stadtbewohner zu zu managen, dass man die eigenen Basis/Stadt in Stand hält und gleichzeitig die lauernden Plünderer dezimiert. Oder wenigstens eines von beiden. ^^
Außerdem braucht jeder Bewohner einen Schlafplatz, sonst gibt’s am Ende der Runde doch wieder Minuspunkte.

Hersteller/Vertrieb: Queen Games

Mein Eindruck?

Der Einstig ist nicht ganz einfach, weil es einfach sehr viele Spielelemente gibt, auf die man achten muss. Dadurch ist es sicherlich auch kein Spiel für jedermann, aber, wenn man sich erstmal reingefuchst hat, kann es richtig Spaß machen.
Noch schöner wäre es, wenn es mehr Interaktion zwischen den Spielern gäbe. Ob im positiven Sinne, dass man vielleicht handelt und sich gegen Plünderer unterstützt oder im negativen Sinne, dass man einem Mitspieler vielleicht mehr Plünderer schickt oder gar selbst überfällt, ist dabei egal.
Auf jeden Fall ist das SPiel aus meiner Sicht einen Blick wert. Ich weiß nicht mehr, was ich damals auf der Spiel bezahlt habe, aber für den üppigen Inhalt der Box, war es definitiv nicht zu viel. Mein Tipp: Dieses Jahr auf der Spiel beim Stand von Queen Games vorbeischauen. ;)

Ankh-Morpork

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Worum geht es?

Jeder Spieler verkörpert einen geheimgahtenen Bewohner Ankh-Morporks und muss versuchen dessen Agenda zu erfüllen. Das kann bedeuten, dass man möglichst viel Unfrieden in der Scheibenwelt-Stadt stiftet oder eine bestimmte Anzahl Bezirke unter seine Kontrolle bringt oder einfach nur den Nachziehstapel runterspielt.
Erreicht wird alle dies, durch das Spielen der eigenen Handkarten, welche verschiedene Kann oder Muss-Aktionen mitbringen. Diese Aktion umfassen zum Beispiel neue, eigene Handlangern ins Spiel zu bringen oder gegnerische auszuschalten oder ein Haus in einem Bezirk zu errichten, welches dann den Sonderneffekt des Bezirkes freischaltet.

Hersteller/Vertrieb: Kosmos (wird leider nicht mehr produziert)

Mein Eindruck?

Ein wirklich schickes Spiel in einer genauso schicken Fantasywelt. Ich bin nie der riesen Scheibenwelt-Nerd gewesen und habe nur ein paar weniger von Pratchetts Büchern gelesen, aber seine Welt ist halt einfach herrlich absurd. Das kommt auch in diesem Spiel gut rüber.
Außerdem ist es manchmal gar nicht so einfach, seine eigene Agenda voranzubringen. Das erfordert schon einige Tricks und so manche Taktik. Speziell, wenn einem die Karten nicht hold sind und man einfach nicht die passenden Aktionen erhält. ;)

Takenoko

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Worum geht es?

Um einen loyalen Gärtner, der doch einfach nur den chinesischen Kaiser mit dem hübschesten Bambusgarten glücklich machen will, und einen gefrässigen Panda, der … nun ja … Bambus nom nom nom. ;P

Die Spieler haben verschieden Aktionen zur Verfügung, mit denen sie zum Beispiel den Garten um weitere HexFelder erweitern können, den Gärtner bewegen können, um den Bambus wachsen zu lassen, oder den Panda, um diesen fressen zu lassen. Und das Ganze, um eines der verdeckten Ziele von ihrer Hand zu erfüllen. Das kann bedeuten, dass eine bestimmte Bambusfarbe auf die richtige Höhe gebracht werden muss oder der Panda die passende Bambus-Farbkombination in seinem Magen haben muss.

Hersteller/Vertrieb: Pegasus

Mein Eindruck?

Schönes einfaches, aber nicht zu einfaches Spiel. Die Ästhetik mit dem starken pinkfarbenen Einschlag wird sicher nicht jedem zusagen, aber das Spiel ist aus meiner Sicht einfach einen Blick wert.

So, und nun genug für heute.

Gruß
Peter

 

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