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Teilzeit-Nerd, Möchtegern-Autor, Püppchenschubser, Würfelwerfer, Weltenerschaffer, Pinselschwinger, Bastler, potentieller Weltverbesserer und vieles mehr. Ich stamme ursprünglich aus OWL, und habe mich von 2004 bis Anfang 2017 in Franken (erst Nürnberg, dann Höchstadt) herumgetrieben. Seit Anfang 2017 hat es mich jedoch wieder nach NRW (Duisburg) verschlagen. Seit über zwei Jahrzehnten beschäftige ich mich mit Fantasy- und Science-Fiction-Rollenspielen und habe irgendwann angefangen hierfür meine eigenen Welten zu erfinden. Ende 2012 habe ich außerdem dazu entschlossen einen Teil meiner Zeit dem Tabletop zu widmen und Anfang 2013 fiel die lange vor mich hingeschobene Entscheidung, meine Werke in Form dieses Blogs an die Öffentlichkeit zu tragen.

Hintergrundrauschen – Spezialgelagerter Sonderpodcast

Vor circa drei Monaten hatte ich eine neue Kategorie eröffnet: die Vorstellung von allem, was ich so als Hintergrundbegleitung bei meinen Hobbyaktivitäten verwende. Der heutige Kandidat heißt: SSP oder Spezialgelagerter Sonderpodcast.

Doch was ist das?

Der Spezialgelagerte Sonderpodcast ist das Ergebnis, wenn sich drei „verrückte“ Kinder der Achtziger (oder so mehr oder weniger bei Olaf?) zusammenfinden und sich nicht entscheiden können, ob sie über die nächste Folge der Drei Fragezeichen oder doch über die Simpsons sprechen wollen. ;)
OK, das stimmt nicht ganz, aber manchmal hat es einen Touch davon. :D

Olaf, Tom und Sebastian suchen sich für jede Folge durch Hörerabstimmung oder andere Einflussfaktoren eine Folge der drei Fragezeichen aus, besprechen sie dann im Detail und amüsieren sich über so manchen „Lächerlichkeit“ aus der Vergangenheit oder der Welt der Drei Fragezeichen (oder beidem).
Im Großen und Ganzen bildet der Podcast der drei aus meiner Sicht eine angenehme Unterhaltung für all jene, die schon damals die Hörspielkassetten rauf und runtergehört haben oder auch ggf. erst irgendwann später eingestiegen sind. Von daher mine Empfehlung: Hört einfach selbst einmal rein. :)

Link: https://spezialgelagert.de/

Gruß
Peter

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Peter bastelt: Wohnzimmertisch

Mmh, wo ordne ich das denn jetzt ein? Projekt „Männerhöhle“ ist vielleicht am ehesten passend…
Nun, worum geht es heute?
Um meine frustrierende Suche nach einem Wohnzimmertisch, der mir von Größe, Gestalt und Funktionalität in den Kram passt und kein halbes Vermögen kostet. ;)
Und welche Option bleebt gerne mal übrig, wenn kein einziges Möbelhaus und keine Webseite das passende Produkt hat? Den Schreiner des Vertrauens fragen (den hatte ich aber nicht parat) oder selbst bauen. Entsprechend habe ich mich für letzteres entschieden. ;)

Inspiration für diesen Tisch war der selbstgebaute Spieltisch von Deric Bernier, den ich irgendwann mal zufällig im Netz gefunden haben muss. Die Idee war aber bei mir hängengeblieben und es fehlte nur die passende Gelegenheit es nachzubauen. Das hat sich ja dann nun erledigt. :)

Mein Tisch besteht aus zwei Plastikisten für die unterste Schicht und zwei passende Plastikkörbe für die obere. Die Körbe habe ich einfach per Kabelbinder miteinander verbunden. Zur Verkleidung der nicht unbedingt hübschen Boxen bzw. Körbe habe ich dann den Rest einer grauen Ikea-Billig-Decke verwendet. Die habe ich schon mehrmals verwendet zB um kleine Vorhänge für die Küche zu basteln, damit man nicht sofort meine Altglassammlung sieht. Leider fehlten mir aber ein paar Zentimeter Stoff, weshalb zur Zeit noch etwas Kisten durchschaut.
Auf der einen Seite ist das aber auch ganz gut so, denn dort habe ich Löcher in die Körbe geschnitten, damit man den Innenraum als Stausraum verwenden kann.
Die Tischplatte ist eine 60x80cm (passt genau auf die Körbe) Leimholzplatte aus Busche, die etwas abgeschliffen, dann in ein paar Durchgängen in „Nussbaum“ gebeizt wurde und abschließend gefettet wurde, da ich nicht mit Lack arbeiten wollte. Sollte aber auch so reichen. Ich muss aber evtl nochmal nachfetten und polieren. Mal abwarten, wie er sich entwickelt. ;)

Gruß
Peter

Wolsung – Ingrid Rangvaldottir & Mirror Golems

Guten Abend und willkommen (zurück) in meinem Blog. Heute soll es nach langer Abstinenz mal wieder in die Welt von Wolsung gehen, auch wenn das streng genommen im letzten „Tipps & Tricks“ und „Experiment“ schon geschehen ist. ;)

Hier haben wir Ingrid Rangvalddottir (Ja, laut Hersteller ohne „s“ im Nachnamen, was ich irgendwie komisch finde) und ihre drei Helferlein genannt Mirror Golems (zu deutsch: Spiegelgolems), welche zur Fraktion der Inventors (Erfinder) gehören.
Ingrid ist eine Elfe und gehört somit, wenn ich mich an den Wolsunghintergrund richtig erinnere, zur Upper Class der Gesellschaft. Sie schwingt die Steampunk-Variante einer Laser-Flinte und ihre Golems helfen mit ihren Spiegeln dabei nicht nur die Reichweite der Waffe zu erhören, sondern lassen sie auch gleich noch um die Ecke schießen. Vorausgesetzt, ich habe das aus dem Demo-Viedo, das ich vor langer Zeit gesehen habe, richtig gemerkt. :)

Die Bemalung der Figuren war etwas gemischt, denn teilweise war der Guss nicht so gut, wie er es für die kleinen Details hätte sein müssen. Besonders beim Gesicht der Elde kam das zu tragen.
Ich habe außerdem die Golems etwas „falsch“ zusammengebaut. Ob das einfach nur Blödheit war (vollkommen valide Antwort-Option ;P) oder weil ich es so sinnvoller fand bzw. es besser passte (die Variante habe ich in Erinnerung), weiß ich nicht mehr genau. Falls jemand fragt, werde ich einfach behaupten, dass der eine Golem bewusst die kleinen Finger und die Daumen vertauscht hat! :D

So, nun aber zu den Bildern.
Schönen Abend noch.

Gruß
Peter

Brettspielabend VII

Dieses Mal war der Brettspielabend etwas kürzer, als zuvor. Doch dadurch wurde er tatsächlich der Bezeichnung „Abend“ gerecht, wo er doch ansonst bei meine OWL-Runde als „Brettspieltag“ zu bezeichnen wäre. ;)
Nun ja, kurz aber fein sag ich mal. :D

Gaia Project

2018-06-09_brettspielabend_01
Quelle: Feuerland Spiele

Worum geht es?

Kennt ihr Master of Orion? Dann ist die Beschreibung einfach: Weitestgehend wie Master of Orion eben. ;)
Jeder Spieler verkörpert eine Rasse und bevölkert mit ihr die bekannte Galaxis. Planeten, die die nicht der gleichen Klasse entsprechen wie der eigene Heimatplanet, müssen erst einmal terraformt werden, doch das kostet „nur“ einige Ressorucen und bedarf keiner weiteren Vorbereitung. Und dann gibt es da ja noch die Gaia-Planeten aus der Namensgebung des Spiels. ;)
Jeder erschlossene Plant beginnt mit einer Mine und kann von dort an nach und nach in verschiedene andere Gebäudetypen aufgerüstet werden. Für andere Rassen ist er dann (mit einer Ausnahme) nicht mehr zugänglich, denn offene Konflikte zwischen den Spielern gibt es bei Gaia Project nicht, was phasenweise etwas schade ist.

Hersteller/Vertrieb: Feuerland Spiele

Mein Eindruck?

Keine leichte Kost und man muss definitiv Zeit mitbringen, wenn man Gaia Project spielen möchte. Wir haben – auch dank mancher Notwendig noch einmal die zu Regeln lesen – etwa vier Stunden an einem kompletten Durchgange (sechs Runden) gesessen und die Zeit muss man eben erst einmal haben. ;)
Solche Spiele muss man eben mögen. Ich habe den Blick in Gaia Project auf jeden Fall nicht bereut, aber auf der anderen Seite ist es auch kein Spiel, bei dem ich den Drang verspühre, es mir unbedingt kaufen zu müssen. Also sagen wir mal, es ist eine halbe Empfehlung oder viel mehr eine Empfehlung für Liebhaber. :)

Sagrada

2018-06-09_brettspielabend_02
Quelle: Floodgate Games

Worum geht es?

Joa, … Kirchenfenster bauen eben. ;)
Ich weiß gerade gar nicht, warum ich für diesen Bericht schon so viel geschrieben habe. Eigentlich hätte doch für die Beschreibung jedes der heutigen Spiele ein Satz gereicht. :D

Wie gesagt, bei Sagrada geht es – im Meta – darum Kirschenfenster zu bauen. Spieltechnisch bewegt es sich irgendwo zwischen Sudoku, Würfelspiel und noch etwas anderem, dass ich nicht beziffern kann.
Am Anfang entscheidet man sich für eine Vorlage für das zu bauende Kirchenfenster. Je nach Schwierigkeit werden auf dieser Vorlage verschiede Pflichtbelegungen für das 5×4 Felder große Fenster festgelegt. Zum Beispiel ob auf einem Feld eine bestimmte Nummer oder eine bestimmte Farbe gelegt werden muss. Außerdem werden Karten für bestimmte Farb- oder Werteserien gezogen, über welche die Spieler em Ende Bonuspunkte erhalten können. Beispielsweise hatten wir sowohl das Bonusziel, dass in einer Spalte nur unterschiedliche Zahlen sein dürfen, als auch, dass es verschiedene Farben sein sollen. Aber wie gesagt: Es sind Bonusziele, die aber nicht ganz unwichtig für die Punktewertung sind.
Jeder der an der Reihe ist, zieht blind Spielerzahl x 2 +1 farbige Würfel auf einem Beutel und wirft sie. Diese Würfel bilden für jede Runde den Pool, aus welchem die Spiler ihr Fenster bauen können. Der Reihe nach (und ungekehrt zurück nach dem letzten Spieler) wählt jeder insgesamt zwei Würfel und der verbleibende bildet den Rundenmarker. Nach zehn Runden hatte also jeder die Chance sein Fenster fertigzustellen und dann wird ausgewertet.

OK, doch ganz schön viel geschrieben. ;)
Noch ein Hinweis: Das Spiel ist zur Zeit nur im englischen Original erhältlich, erscheint aber voraussichtlich im Juli (?) auch auf deutsch. So schrecklich viel Text hat das Spiel aber gar nicht, dass das von Relevanz wäre. ;)

Hersteller/Vertrieb: Floodgate Games

Mein Eindruck?

Sehr, sehr schönes, kleines Spiel. Es ist auf der einen Seite recht einfach gehalten (vor allem, was die Regeltiefe angeht), aber bedarf doch ein angenehmes Maß an konkreter Planung und Notfallplanung, denn manchmal hat man einfach nicht genügend Glück die erwünschten Würfel zu bekommen, geschweige denn, dass sie noch ausliegen, bis man an der Reihe ist, einen auszuwählen. ^^
Ich werde mir das Spiel auf jeden Fall zulegen. Eigentlich hätte ich es sogar schon, wenn Roskothen in Duisburg denn die englische Version vorrätig gehabt hätte. ;)

So, nun aber genug für heute.

Gruß
Peter

Reaper Miniatures – Darius the BLUE

Manche Figuren muss man einfach mehrfach bemalen. Nicht, weil es sich um den gefühlt 87ten Klon in einer großen Einheit handelt, sondern weil es einfach eine schicke Figur ist.
In meinem Fall rede ich von Darius the Blue, den ich bereits einmal zum Jahreswechsel bemalt hatte. Streng genommen habe ich Darius II nicht nur aus eigenem Interesse bemalt, denn er wurde sozusagen von einer Freundin angefordert. Ich glaube die Konversation war in etwa:
„Oh der [bezogen auf den roten Darius] ist aber schick geworden. Den willst du nicht zufällig abgeben, oder?“
„… ich werde mal schauen, ob ich noch einen zweiten bekomme.“ :)

Nun hat er also am letzten Wochenende den Weg zu seiner neuen Besitzerin gefunden, aber vorher habe ich noch ein paar Fotos gemacht.
Von daher: FOTOS! ;)

Gruß
Peter