Archiv der Kategorie: Misc

Kampfpanzer Tiischa – Ausf. H wie Holz

„Peter, ich hab versucht einen Panzer zu bauen, aber hat nicht funktioniert. Kannst du mir helfen?“

So in etwa lautete das gestrige Hilfegesuch meines Neffen, als er mir einen unförmigen und mit Schrauben übersäten Block seines Holzkonstruktionsset überreichte. Und es sollte der Einstieg zu einem etwas kuriosen Beitrag hier in meinem Blog werden. ^^

Also habe ich mit ihm die Bauteile sortiert und erst einmal geschaut, was machbar wäre. Die Limits waren schnell klar und auch die Kombination zwei nur eingeschränkt kompatibler Konstruktionssets machte es nicht einfacher (da hat Onkel Peter etwas doof eingekauft ;) ), aber da sollte etwas möglich sein.
Außerdem hat es mich gefreut, dass der kleine Mann neben Träckern und Feuerwehr nun auch Panzer auf seine „Hobbyliste“ gesetzt hat. Da kann ich nämlich mehr zu sagen, wie zu den anderen beiden. …und er liefert mir damit einen potentiellen GRund mir doch mal „TANKS!“ zu kaufen. ;P

OK, das Baumaterial sagte klar „kastenförmig“ und das wiederum schreit nach einem Panzerkampfwagen VI Tiger. ;)
Nach einer Stunde des Probierens und Schraubens und dem schnellen Einsatz von ein paar Streifen Tesa aus Omas Vorrat konnt ich den „Panzer“ an seinen neuen Fahrer übergeben. Ist nicht perfekt, aber durchaus gelungen.
Oder was sagt ihr?

Als nächstes steht jetzt wohl ein Besuch im Panzermuseum Munster auf dem Plan. :)

Schönen Abend noch.

Gruß
Peter

Peter ist umgezogen… schon wieder

*Staub wegpust und erstmal durchsaug*

Ja, es war eine ganze Weile still hier, aber aus gutem Grund. Dank Arbeitgeberwechsel habe ich es nach langer Zeit tatsächlich wieder nach NRW geschafft (Duisburg um genau zu sein) und da kann sich sicher jeder vorstellen, dass das alles einen Haufen Zeit geschluckt hat. Ich bin guter Dinge, dass ich nun soweit bin, wieder mehr Zeit für Hobby zu finden. Auf jeden Fall habe ich in den vergangenen paar Tagen schon wieder ein wenig gemalt.

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Reparaturbedürftige Minis nach Umzug

Natürlich mussten auch ein paar Transportschäden beseitigt werden, doch die hielten sich angenehmersweise in Grenzen.
So musste ich ein zwar paar Arme oder andere Kleinteile wieder ankleben, aber Schäden an bemalten Figuren konnte ich zum Glück nicht feststellen… oder ich habe sie einfach noch nicht entdeckt. ;)

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Wieder fest an seiner Base

Außerdem hat sich auf dem Weg von Franken nach NRW herausgestellt, dass die Basebefestigung eines etwas größeren Herren nicht ausreichend war. Aber auch hier kein Schaden, der nicht mit etwas neuem Kleber beseitigt werden konnte. :) Peter ist umgezogen… schon wieder weiterlesen

Raubtierfütterung – Apfelkuchen…ein Experiment

Was macht man, wenn man Äpfel gekauft hat, die nicht richtig reif sind und sich entsprechend nicht angenehm roh essen lassen… auch nach über einer Woche zusätzlicher Lagerung.
Richtig! Man bäckt seinen Kollegen einen Apfelkuchen. ;P

Raubtierfütterung - Apfelkuchen
Raubtierfütterung – Apfelkuchen

Nun ist es aber so, dass ich tatsächlich noch nie einen Apfelkuchen gebacken hatte, also habe ich nach einem adäquaten Rezept im Netz gesucht und die Experimentierhosen angezogen.
Das Rezept wurde ein gedeckter Apfelkuchen, die Hosen ein paar Jeans. ;)

OK, nun aber mit dem wichtigen weiter.
Für die Füllung habe ich einige Äpfel geschnibbelt (ich glaube es waren sechs), ein paar Esslöffel Zucker und etwas Zimt (oder auch etwas mehr) hinzugegeben und kräftig vermengt. Außerdem kam nach Rezept noch eine gute Portion gemahlene Mandeln hinzu und der Saft einer Zitrone, damit die Apfelstücke nicht so schnell braun werden.

Raubtierfütterung - Apfelkuchen
Raubtierfütterung – Apfelkuchen

Weiter zum Teig.
Es sollte ein Mürbeteig werden (und der wurde es auch), aber er hat mir doch etwas Kummer bereitet. Nun ist auch das mein erster Mürbeteig gewesen und ich weiß mittlerweile auch, was wohl schief gegangen ist.
Laut Rezept kamen 300g Mehl (ich habe Roggenvollkornnehm verwendet, weil ich es da hatte, es langsam weg muss und ich dachte, es würde gut zum einem Apfelkuchen passen), 125g Butter, 125g Zucker und ein Ei (und eine Prise Salz und 1 Päckchen Vanillezucker, aber die tun gerade nichts zur Sache ;) ).
Mangels besseren Wissens oder irgeneiner Angabe habe ich alles in meine Rührschüssel gegeben und versucht mit meinem Mixer einen gescheiten Teig daraus zu kneten. Tja… blieb irgendwie sehr staubig. Raubtierfütterung – Apfelkuchen…ein Experiment weiterlesen

Raubtierfütterung – Schokokuchen mit kandiertem Ingwer & Mandeln

Zum Teil weil ich vor einer Weile Geburtstag (und danach noch etwas Urlaub) hatte und zum Teil weil ich einfach Lust dazu hatte, war es die Tage mal wieder an der Zeit meine Kollegen zu füttern. Dieses Mal mit etwas Schokoladigem. ;)
Und um ganz modern und korrekt und so zu sein eine kleine Warnung vorweg:

Nein, Kuchen sind kein Grundnahrungsmittel; vor allem nicht wenn ich backe. Wenn ich backe, dann geht es um Schweinereien wie Butter, Zucker, Schokolade und mehr, denn es soll schmecken. Sicher, das kann man auch auf andere Weise hinbekommen und sicher werde ich hier auch mal etwas einstellen, was man tatsächlich gesund nennen könnte (wobei diese Aussage viel zu oft „Blödsinn“ ist), aber für den Moment wird es mal wieder um die „ungesunden“ Schweinereien gehen.
Von daher gilt: Die Dosis macht das Gift. ;P

Raubtierfütterung - Schokokuchen
Raubtierfütterung – Schokokuchen

OK, wo fangen wir an?
Der Grundteig ist eigentlich sehr einfach und ich habe ihn ursprünglich mal als Muffinrezept im Netz entdeckt; außerdem kann man ihn auch wunderbar ohne elektrisches Rührgerät herstellen. Vor allem kann man ihn aber wunderbar modifizieren und die verschiedenstens Gebäcke daraus zaubern.

Schauen wir uns das Grundrezept an:
– 270g Mehl (ich bevorzuge Vollkornmehl)
– 250g saure Sahne
– 100g Zucker
– 80ml Pflanzenöl
– 2 Eier
– 2 TL Backpulver
– 1 TL Vanillezucker
– 1 Prise Salz

Raubtierfütterung - Schokokuchen
Raubtierfütterung – Schokokuchen

Weil ich noch keinen Unterschied festgestellt habe, wenn man die Zutaten bei diesem Teig in einer bestimmten Reihenfolge zusaeemrührt, schmeiß ich immer alles in meine Schüssel und schnappe mir dann einen Holzlöffel zum Verquirlen.

Im Fall diese Schokokuchens habe ich das Rezept allerdings ein klein wenig modifiziert. Zum einen habe ich für meinen Kuchen die dreifache Menge der grundlegenden Zutaten verwendet (daher oben auch drei Eier), zum anderen aber auch die Menge des Backpulvers um etwa ein Drittel reduziert, denn ein Schokokuchen muss saftig sein.
Außerdem habe ich einen Teil des Pflanzenöls durch Butter ersetzt, aber dazu im nächsten Schritt mehr. Raubtierfütterung – Schokokuchen mit kandiertem Ingwer & Mandeln weiterlesen

Raubtierfütterung – American Cheesecake mit Blaubeeren

Heute mal ein bisschen etwas anderes: Schlecht belichtete Fotos…
Ach nein, die hatte ich schon das eine oder andere Mal. ;P
Nein, heute geht um eine neue Kategorie, in der ich über Leckereien und Kalorienbomben aller Art schreiben möchte, denn es wird vor allem ums Backen gehen.
Wer also hungrige Mitspieler oder Kollegen hat, der sollte hier fündig werden: in der Raubtierfütterung. :)

Eines jedoch vorweg:
Ich werde nicht zwingend genaue Rezepte geben, denn oft genug experimentiere ich ein wenig oder messe die Mengen nur grob ab. Eine Orientierung gebe ich trotzdem und somit sollte jeder die Chance haben, zu einem essbaren Ergebnis zu kommen.
Und gibt es nicht überall diesen einen Kollegen, der alles isst, solange es umsonst ist. ;P

Raubtierfütterung - American Cheesecake
Raubtierfütterung – American Cheesecake

Um Käsekuchen soll es heute gehen und weil er nicht wie Mamas guter alter Käsekuchen auf Quark, sondern auf Frischkäse basiert, ist es – soweit ich es kennengerlernt habe – ein höchst patriotischer, amerikanischer Käsekuchen; nur ohne fruktosereiches Maissirup. >:D

Der Boden ist denkbar einfach und schnell gemacht (so wie eigentlich auch der Rest des Kuchens). Außerdem bietet er eine gute Chance, um etwas Frust abzubauen.
Man nehme etwa 150g Butterkekse (oder 160, denn das sind vier von fünf Stapel einer gängigen Packung Butterkekse), packe sie in einem Gefrierbeutel oder ein anderes Behältnis und prügele mit einem Nudelholz oder einer leeren Glaseflasche oder so solange auf die Tüte ein, bis die Kekse ausreichend zerkrümelt sind. Gerne auch etwas feiner als oben auf dem Bild.

Also Kinder (und Männer), wenn Mama/Frau/Freundin in der Küche auf einer Tüte Kekse herumprügelt, dann
1) wart ihr vermutlich unartig
2) gibt es später am Tag lecker Kuchen :)
Ich nehme übrigens gerne Vollkornbutterkekse, damit ich mir ein gutes Gewissen einreden kann; ist ja schließlich Vollkorn und Vollkorn ist IMMER gesund. ;P Raubtierfütterung – American Cheesecake mit Blaubeeren weiterlesen