Archiv der Kategorie: Verschiedene Dioramen

Kitty Reimer – Professional Dungeoneer

„Wer ist eigentlich diese ‚Lara Croft‘?
Ist die wichtig? Muss man die kennen?“
– Kitty Reimer –

Auf zum nächsten Diorama, zum nächsten Smog Rider und zum nächsten Dankeschön.

Kitty Reimer - Professional Dungeoneer
Kitty Reimer – Professional Dungeoneer
Kitty Reimer - Professional Dungeoneer
Kitty Reimer – Professional Dungeoneer

Kitty Reimer und ihr kleines Diorama standen nun schon eine ganze Weile auf meinem Basteltisch herum. Ich hatte Anfang und Mitte des Jahres einfach nicht genug Zeit und Ruhe, um mich gescheit auf sie zu konzentrieren.
Gebaut und bemalt habe ich diese unterirdische Steampunk-Welt für eine Arbeitskollegin, die letztes Jahr so nett war, mir bei meinem Umzug zu helfen. Kitty Reimer – Professional Dungeoneer weiterlesen

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Diorama „Geisha“

Vor Kurzem stand die Geburtstagsfeier einer Freundin an und das gab mir die Gelegenheit die Smog Riders Figur, die ich eh schon vor einer ganzen Weile für sie gekauft hatte, in Form eines Dioramas in Szene zu setzen.
Bei der angedachten Figur handelte es sich um „Reiko Takeda“ von Scale 75 und für das Diorama war eigentlich von Anfang an klar, dass es etwas „Bonsai-artiges“ wird.

Dieses Mal habe ich sogar ein paar Bilder, welche die Entstehung zeigen. ;)

Wie bin ich vorgegangen?
Ich habe mir Holzreste (Stichwort IKEA ;) ) geschnappt, eine Drahtarmatur für einen krüppeligen Baum gebaut und danach vor allem Milliput sein Werk tun lassen.
Den Draht für den Baum habe ich allerdings erst einmal mit einer Mischung aus Vallejo Putty und Natron eingestrichen. Das Natron, um etwas Volumen und eine baumartige, knubbelige Struktur zu erhalten. Weil mit das aber noch nicht reichte, gab es danach noch eine Kur mit Milliput-Milch.
Den Felsen und die Gehwegplatten habe ich ebenfalls aus Milliput geformt. Die Inspiration für letztere stammt von einem Nutzer aus dem Bushido-Forum, doch den Link habe ich leider nicht mehr zur greifbar. Hatte ihn selbst nur aus zweiter Hand. ;)
Vielleicht mache ich einfach mal ein eigenes Tutorial dazu. :)

OK, schauen wir uns aber nun mal die fertigen Ergebnisse an.

Diorama
Diorama „Geisha“

Werfen wir zuerst einmal einen Blick auf die bemalte Figur so ganz ohne Baum, damit man auch noch alles im vollen Licht sehen kann.

Diorama
Diorama „Geisha“

Diorama „Geisha“ weiterlesen

Ein Vorratsglas als Display und Transportbehälter

Mit meinem ersten, fertigen Diorama stand ich vor kurzem vor der Herausforderung dieses auch heil durch die Weltgeschichte zu befördern. Solange es noch WIP war, habe ich dafür eine Dekobox aus Metall genutzt, in der sich vor vielen Jahren einmal Underberg-Fläschchen befunden hatten. Für die eigentlich Übergabe und gutes Präsentation des Geschenks musste aber etwas durchsichtiges her und da bin ich auf die Idee gekommen, ein Glas zu nutzen.

Display und Transportbehälter - unmodifiziertes Vorratsglas
Display und Transportbehälter – unmodifiziertes Vorratsglas

In einem Möbelhaus in der Gegend (nein, kein schwedisches, aber die dürften so etwas auch im Programm haben ;) ) bin ich dann über diese Exemplar gestolpert. Es erfüllte ziemlich genau die Kombination aus schlicht und „elegant“, die ich gesucht hatte, und war mit etwa vier Euro auch nicht zu teuer.

Display und Transportbehälter - erste Stellprobe
Display und Transportbehälter – erste Stellprobe

Die erste Stellprobe zeigte allerdings – spätestens durch speziell qualifiziertes, weibliches Feedback zweier Kolleginnen ;P – , dass die Figur besser darin präsentiert werden könnte. Sie musste einfach etwas angehoben werden. Also habe ich mich direkt an die Arbeit gemacht. Schließlich war die Zeit auch etwas knapp. Zweieinhalb Tage später musste alles fertig sein.

1) Boden kaschieren

Display und Transportbehälter - 1) Boden kaschieren
Display und Transportbehälter – 1) Boden kaschieren

Als erstes musste der Untergrund des Deckel modifiziert werden. Dieser war nämlich leicht transparent und da ich im nächsten Schritt Styrodur für das Grundvolumen verwenden wollte, hätte man diesen dann hindurch sehen können. Ein Vorratsglas als Display und Transportbehälter weiterlesen

Ein Diorama zum Abschied

Oh, es ist schon wieder über eine Wocher her, dass ich etwas geschrieben habe, und dabei hatte ich mir doch vorgenommen, wieder etwas fleißiger zu sein. Naja, diese Sache mit den Plänen und den guten Vorsätzen eben. ;)

Bevor jemand in Panik verfällt, nein der Titel impliziert nicht, dass ich mit Blog oder Hobby aufhöre. Er hat rein mit der Figur zu tun, denn die war nämlich das Abschiedgeschenk für eine ehemalige Arbeitskollegin, die nach einigen Jahren in Bayern zurück in ihre Heimat im Osten der Republik gezogen ist.

Ein Diorama zum Abschied (1/6)
Ein Diorama zum Abschied (1/6)

Da ich erst relativ knapp erfahren hatte, dass die Empfängerin des Dioramas wegzieht, musste ich etwas improvisieren. Mit ein wenig mehr Zeit hätte ich vermutlich eine schicke Figur von Hasslefree besorgt, aber so musste auf das zurückgreifen, was bereits auf Vorrat war. in diesem Fall eine Figur von Reaper Miniatures aus einer ihrer Bones-Reihen.

Beispiel für Schwächen der Reaper Bones-Figuren
Beispiel für Schwächen der Reaper Bones-Figuren

Die Reaper Bones-Figuren sind bekannt für ihren niedrigen Preis und – bedingt durch das spezielle, verwendet Weichplastik – ihre schlechte Gussqualität.
Letzteres kann ich nicht unbedingt bestätigen, wie auch an dieser anderen Bones-Figur zu sehen ist, aber sie haben durchaus ihre Schwächen.

Der Detailgrad, den ich bisher an meinen Exemplaren entdecken konnte, ist in Ordnung. Hier und da gibt es – wie bei der oben gezeigten Hand – ein paar häßliche Kleinigkeiten im Guss. Manchmal kommen sie auch unschönd verformt daher, aber mit etwas heißem und eiskaltem Wasser, lässt sich das normalerweise beheben.
Alles, was danach kommt, steht und fällt mit der Geduld und der Fähigkeit des Malers.
Ich finde die Figuren auf jeden Fall nicht schlecht für kleine Experimente und so. Ein Diorama zum Abschied weiterlesen