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Suncallers – Ulfrig, Wolfslord (inkl. Kurzgeschichte)

Eigentlich sind meine Space Marines ja nur ein Projekt der Prio … sechs oder so. Gut angesichts des neuen Tau-Releases und dessen Bepreisung mit neuem Kodex und limitiertem Gelände und so schaffen sie es mittlerweile vielleicht auch auf Stufe 5. ;) Auf jeden Fall müssen sie im Vergleich zu vielen anderen Figuren lange anstehen, bevor sie entsprechende Aufmerksamkeit erfahren… normalerweise.
Manchmal jedoch gibt es außer der Reihe ein Ereignis, das Prioritäten umwirft. Zum Beispiel leicht verrückte Französinnen, die plötzlich die einzig wahre Lösung zur Projektfertigstellung gefunden haben, obwohl sie doch bis heute das betroffene EDMS nie benutzt haben… OK, ich schweife ab. ;P
In diesem Fall ist das Ausnahmeereignis der monatliche Malwettbewerb (Völkermalrunden) bei Tabletopwelt und die Tatsache, dass im Oktober Space Wolves auf dem Plan stehen. Da konnte ich – dank ausreichend verfügbarer Malzeit – nicht wiederstehen. ;)

Suncallers - Wolfslord - Ulfrig
Suncallers – Wolfslord – Ulfrig

Ich stelle euch vor: Ulfrig der „Wolfslord“ meiner Suncallers.
Weiter unten gibt es auch etwas Hintergrundstory zu ihm. Ist nicht viel, aber mehr zum von mir erdachten Hintergrund für diesen „Orden“ werde ich irgendwann nachliefern.

Suncallers - Wolfslord - Ulfrig
Suncallers – Wolfslord – Ulfrig

Zuletzt habe ich noch einen blauen Space Marine als Farbschemabeispiel für meine Suncallers (Name jetzt korrekt mit Plural), aber je länger ich darüber nachgedacht habe, umso weniger gefiel mir das Schema?
Warum?
Weil ich mir meine Marines mit etwas mehr Realismus vorstelle. Ich sehe sie als echte Soldaten mit Macken, Fehlern und einem Haufen Problemen und nicht als übermächtige Supermenschen.
Ich habe irgendwo bei irgendeiner Diskussion um den Hintergrund der GW-Publikationen (ich glaube es ging irgendeine exorbitente Tat der Space Marines oder so) einen Kommentar gelesen, der im Grunde beasgte: „Vergesst die ganzen Zahlen, wie sie angeblich offiziell sind. Das ist alles Lüge und Propaganda des Imperiums.“
Mmh… eigentlich ein sehr guter Ansatz für eine wirklich interessante Geschichte und klingt weniger nach einem Teenager der irgendwann in dern 80ern zu viel SÜD und mit ein bisschen Ahnung von Genetik und Physik und so in Science-Fantasy-Fluff umgewandelt hat.

OK, genug gegrandelt.
Meine Marines bekommen zumindest Dinge wie Tarnfarben, die man auch halbwegs so nennen kann. Suncallers – Ulfrig, Wolfslord (inkl. Kurzgeschichte) weiterlesen

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Schnipsel: Ein uralter Konflikt

Vor kurzem ist ein neuer Schnipsel entstanden, den ich mit euch teilen möchte.
Ein Schnipsel? Was ist denn das?
Sehr gut Frage. :)

Ein (Geschichten-)Schnipsel ist eine kurze Szene, die mir bei irgendeiner Gelegenheit in den Sinn kam und von mir grob niedergeschrieben wurde.
Es ist einer dieser fixen Ideen, die einem manchmal durch den Kopf gehen, wenn man über eine neue Inspiration stolpert oder einfach einen besonders bekloppten Einfall hat.
Und manchmal entstehen aus Schnipseln sogar ganze Gesichichten. Vorausgesetzt es ist genügend Zeit zum Schreiben vorhanden.

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Lesen. :)

Im Zwielicht der schlecht ausgeleuchteten Halle standen sich die beiden Gestalten regungslos gegenüber. Die langen, wallenden Gewänder der beiden gaben wenig davon preis, um wen oder was es sich bei ihnen drehte, doch sie selbst kannten ihr Gegenüber sehr genau. Seit Jahren wenn nicht sogar Jahrzehnten waren sie erbitterte Erzfeinde und waren noch nie auch nur einen Millimeter gegen den jeweils anderen zurückgewichen.
In der Luft lag ein leises, undeutliches Knistern. Könnte dies ein Vorzeichen für die letzte, epische Konfrontation zwischen den beiden werden?
„Siehst du endlich ein, wie falsch du liegst, und kommst zu uns auf die dunkle Seite?“, flüsterte die schwarz gekleidete der beiden Gestalten mit leicht heiserer Stimme. Die andere schüttelte kaum zu erkennen den Kopf.
„Niemals! Niemals werde ich mich euch anschließen. Eher sterbe ich“, erwiderte die andere Gestalt in dem helleren Gewand.
„Nun gut, dann soll es so sein“, antwortete die schwarze Gestalt trocken und ein klein wenig enttäuscht.
In aller Seelenruhe schob sie einen Teil ihres langen Gewandes zurück und löste ein längliches Objekt vom Gürtel. Weniger als einen Sekundenbruchteil später zuckte eine Klinge aus dunkelrotem Licht aus dem Objekt und gab dem Zwielicht einen leichten, farbigen Schimmer. Unter ihrer Kapuze ließ die schwarze Gestalt einen süffisantes Grinsen aufblitzen und durch ddie neue Lichtquelle wirkten die Falten auf der blassgrauen Haut noch etwas gespenstischer.
Die hellere Gestalt nickte zufrieden und zog ebenfalls ein Objekt vom Gürtel. In beiden Händen halten, drückte die Gestalt einen kleinen Schalter an dem Objekt und summend erschien eine weißlich blaue Klinge aus Licht. Ihr altes Gesicht hinter dem grauen Vollbart sah enttäuscht aus über die Entwicklung der Konfrontation und vielleicht auch ein wenig müde.
Dann von einem Augenblick auf den anderen wechselte die Geschwindigkeit der Szenerie von gelassener wenn auch knisternder Ruhe zu einem schnellen, zuckenden Wirbelsturm aus Licht. Die beiden Kontrahenten stürzten aufeinander zu, schmetterten die Lichtschwerter gegeneinander und wirbelten über Hindernisse hinweg. Manche wurden dabei sogar umgerissen und verteilten ihren Inhalt im ganzen Raum. Keiner der Kontrahenten schien dem anderen wirklich überlegen. Egal wer welches geschickte Manöver startete, der andere setzte einen adäquaten Konter dagegen.
Beide wichen einen Schritt zurück und atmeten durch. Gerade wollten sie erneut aufeinander zustürmen, als eine dritte Person den großen Raum betrat. Im gleichen Augenblick sprangen flackernd die Deckenlampen an und verscheuchten das Zwielicht aus dem Großraumbüro. Mit skeptischem Gesichtsausdruck und einer gehobenen Augenbraue, die selbst Mr. Spock neidisch gemacht hätte, schaute der hinzugekommene Kollege die beiden Kontrahenten an. Beim Anblick der alten Bademäntel, die sie sich als Roben übergeworfen hatten und der demolierten Plastiklineale, die als Lichtschwert-Ersatz hatten herhalten müssen, wäre ihm beinahe der Kaffee aus der Hand geglitten. Ungläubig kopfschüttelnd ging er weiter zu seinem Platz und setzte sich.
„Ihr solltet euch ernsthaft mal bessere Möglichkeiten ausdenken, wie ihr feststellen könnt, wessen Lösung die bessere für den neuste Software ist.“
„Außerdem“, fügte er mit einem Hinweis auf das Chaos der umgeworfenen Monitore, verstreuten Papiere und ramponierten Büropflanzen hinzu, „solltet ihr das aufräumen, bevor der Chef da ist. Eben war er noch damit beschäftigt einen Platz in der Tiefgarage zu suchen.“

Kurzgeschichte – Nel’Anshur, Feuerklinge

logo_kurzgeschichte_scifiLange her, dass ich eine Geschichte fertiggestellt habe. Ideen hatte ich seitdem auf jeden Fall genug, nur Zeit meistens nicht. ;)

Heute geht es um Nel’Anshur, doch wer ist das eigentlich? Dieser hier. Also zumindest, wenn es um die Figur geht, die ich für ihn gebaut habe.
Nel’Anshur ist eine Feuerklinge (ein angesehener Rang unter den Tau, aber eine Sackgasse, was den weitern Aufstieg angeht). Eine erfahrene sogar und war zu seinen Hochzeiten sehr geachtet in der Septe von Kommander O’Kanyoan (das ist die Hintergrundgeschichte, die ich meiner Tau-Armee verpasst habe oder viel mehr noch verpassen werde).  In einem der Gefechte aber, wurde er so schwer am Rücken verletzt, dass ihn auch die besten Ärzte der Tau ihm nicht mehr helfen konnten. Seitdem ist er an einen Rollstuhl (oder das, was Tau darunter verstehen würden) gefesselt.

Wie viele der alten Veteranen und jungen Spezialisten, die der Kommander um sich sammelt, fristet Nel’Anshur – aufgrund seiner Verletzung – ein Leben am Rande der Gesellschaft der Tau. Kommander O’Kanyoan aber ist gezwungen auf solche Tau zurück zu greifen, denn immer mehr Feinde bedrohen sie kleine Welt am Rande des Territoruims des Sternenreiches.
Für Nel’Anshur könnte dieser Zustand des Underdogs aber vielleicht bald vorbei sein. Doch lest am besten selbst. ;)

Link: [SciFi] Nel Anshur

»Vater? Wach auf, wir sind da«, drang die liebliche Stimme Rizuras – seiner Tochter – an Nel'Anshurs Ohr. Im ersten Augenblick das Wahrnehmens hatte er sie noch für einen Bestandteil seines Traumes gehalten, doch dann, ganz langsam, erwachten seine schläfrigen und unterforderten Sinne wieder. Früher war das nicht so gewesen. Da hatte er nicht einmal eine Sekunde benötigt, um selbst aus dem tiefsten Schalf zu erwachen. Eigentlich hatte er damals auf den Schlachtfeldern seiner Septe niemals wirklich geschlafen. Höchstens einmal für einen kurzen Moment die Augenlider geschlossen.
  Müde streckte Nel'Anshur seine Knochen und wünschte sich insgeheim in die gute, alte Zeit zurück, in die ihn sein Traum eben noch entführt gehabt hatte. An Tagen wie diesem fühlte er sich wesentlich älter als er eigentlich war, denn die alten Wunden schmerzten so sehr, als wären sie noch frisch. Nur die liebevolle Fürsorge seiner Tochter brachte ihn dann noch aus dem Haus.

Kurzgeschichte – Tir’Scha – Geschichten am Feuer

Mir ist aktuell nach Schreiben und diese Motivation nutze ich schamlos aus. ^^
Nach der Fantasy-Geschichte von gestern gibt es heute wieder einen Abstecher in das 41. Jahrhundert (Warhammer 40k) ins Sternenreich der Tau.

Teil-Hintergrund der Geschichte ist wie auch bei meiner letzten W40K-Story eine Miniatur, an der ich gerade baue, aber es ist noch zu früh Bilder von ihr zu veröffentlichen. Vielleicht am Wochenende wieder in einem kleinen WIP-Artickel oder so. :)

Für heute wünsche ich auf jeden Fall viel Spaß beim Lesen.

Gruß
Peter

Link: [SciFi] Geschichten am Feuer

Kurzgeschichte – Des Kommanders neue Kleider

So, nachdem ich – zumindest hier im Blog – die letzten Tage etwas faul gewesen bin, gibt es heute wieder eine Kurzgeschichte.

Dieses Mal geht es in Reich von Warhammer 40.000 (natürlich mit meinen üblichen Freiheiten der Interpretation) und zwar zum Sternenreich der Tau.
Inspiration für diese kleine Geschichte war die Miniatur für den zukünftigen Kommander meiner Tau-Armee, an der ich seit einer Weile baue.
Hoffe sie gefällt.
Viel Spaß beim Lesen, Teilen und Kommentieren. :)

Link: [SciFi] Tau – Des Kommanders neue Kleider