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Kurzgeschichte – Urban Fantasy – Schlaftrunken

Nach langer Zeit gibt es endlich mal wieder eine Kurzgeschichte aus meiner Feder. Ideen habe ich ja doch immer so einige, aber selten finde ich die Zeit, sie auszuarbeiten und dann auch noch fertig zu Papier zu bringen. Nach meinem Roman fragt am besten gar nicht. ;)

In der heutigen Geschichte geht es effektiv um einen alten Bekannten. Mehr oder weniger ein alter LARP- und PnP-Charakter von mir, den ich allerdings hier und da etwas neu interprätiert habe. Vielleicht – oder sagen wir eher hoffentlich ;) – werden sogar noch weitere Geschichten von und um ihn herum folgen.
In diesem Sinne viel Spaß beim Lesen und wenn sie euch gefallen hat, dann hinterlasst doch einen kurzen Kommentar. :)
Danke.

Gruß
Peter

LINK: [UrbanFantasy] Schlaftrunken

Ein unbekanntes Geräusch hatte ihn aus seinem unfreiwilligen Tiefschlaf gerissen und hallte nun schmerzhaft in Gregs Ohren wider. Nicht dass es besonders laut oder nah gewesen wäre, doch für ihn fühlte es sich im Augenblick wie winzig
kleine Hämmer an, die mit aller Gewalt auf sein Trommelfell einschlugen und deren Klang bis in die letzte Ecke seines Schädels dröhnte. In Wahrheit schien der Ursprung des weckenden Geräusches sogar ein gutes Stück entfernt zu sein.
Schlaftrunken tastete er das Mauerwerk in seiner Nähe ab. Langsam klärten sich seine Sinne etwas und ließen die Risse und Unebenheiten auf den alten Ziegelsteinen wie kleine Grand Canyons wirken. Sein Hals fühlte sich trocken und staubig an und sein Kopf, als wäre das Innere eine einzige flüssige Masse, die bei jeder noch so kleinen Bewegung unkontrolliert hin und her schwappte und selbst kauernd an seinem Gleichgewicht zerrte. Vorsichtig packte er eine der Fugen zwischen den Steinen und grub seine langen, schmutzigen Fingernägel in den bröselig weichen Mörtel. Mühselig wie ein Greis zog er sich auf seine Beine, doch mehr als eine buckelige Haltung brachte er nicht zustande. Sein Magen knurrte mürrisch.
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Märchen neu interpretiert – Rotkäppchen

„Hey wolf moon
Come cast your spell on me“
Wollfmoon – Type’O Negative

logo_kurzgeschichte_fantasyNein, ich bin nicht irgendwo versumpft, sondern bin schwer am Werkeln und habe entsprechend(hoffentlich) nicht nur heute Abend sondern auch in den nächsten Tage, das eine anderen zum vorzeigen parat. :)

In der letzten Zeit habe ich nicht nur wieder einige Seiten meines Romans durch gearbeitet, sondern mich auch an eine neue „kurzgeschichte“ gewagt.
Was gibt es zum Hintergrund zu sagen? Nun, ich habe mich ein wenig mit Märchen beschäftigt (vor allem die Grimm’schen) und wie das bei mir so ist, wenn ich neuen Input bekomme oder alten wieder entdecke, fallen mir schnell viele Geschichten und andere Dinge ein, die man auf dessen Basis fabriezieren könnte.
In diesem speziellen Fall findet ihr weiter unten im Beitrag meine persönliche Neuinterpretation von „Rotkäppchen“ oder wie ich es nenne: „R² – Traue keinem Mädchen mit einem roten Käppchen“

Daten zur Geschichte: 36 Seiten Text (Normseiten), 8899 Wörter auf 4 Kapitel (Korrektur: 5 Kapitel)

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen und falls jemand noch Fehler entdeckt, darf er oder sie diese gerne melden oder auch schlicht für sich behalten. ;P

Gruß
Peter

Achja: Noch etwas Musikuntermalung, die ein wenig zur Geschichte passt und aus der obriges Zitat stammt: Wolfmoon

Ihr Herz schlug ihr bis zum Hals, als sie durch das Zwielicht der kleinen Gassen hechtete; hinter ihr das Hallen der stetigen Schritte ihres Verfolgers und die gelegentlichen, höhnischen Rufe, dass sie sich doch nicht vor ihm würde verstecken können. Noch immer hatte sie seinen beißenden Geruch nach altem Schweiß und Fusel in der Nase. An der nächsten Kreuzung hielt das Mädchen an, stütze sich mit einer Hand an der rauen Ziegelwand neben sich ab und schnappte nach Luft. Jeder einzelne Atemzug schmerzte in ihren Lungen und schickte ihr erneut den leicht metallischen Geschmack in den Mund. Ein kleiner Teil in ihr wollte nicht weiterlaufen, wollte aufgeben, doch er wurde von der wesentlich lauteren Stimme, die sich die schrecklichen Konsequenzen ausmalte, übertönt. Sie blickte zurück zu der letzten Biegung und konnte schon den schwachen Schein der Lampe ihres Verfolgers auf dem Boden und den Wänden erkennen.

Link: [Fantasy] R hoch 2

Kurzgeschichte – Eine dunkle Gasse

Nabend.
Von meinen lieben, fränkischen Nachbarn hieße das jetzt direkt wieder „Das heisst ‚Servus'“… ;)

Heute ist wieder Geschichtenabend. Ich war fleißig und Iron Maiden hat etwas musikalische Begleitung geliefert.
Ich hoffe, ihr seid alle ganz brad gewesen, ansonsten dürft ihr sie nämlich nicht lesen und müsste ohne Gute-Nacht-Geschichte ins Bett. ;P

Es geht mal wieder in den Bereich der Urban Fantasy, aber nicht unbedingt in die „Secret World“-Richtung der anderen Geschichte.
Nein, viel fieser, düsterer… Hrhr. Lasst euch überraschen. ^^

Viel spaß beim Lesen, Kommentieren und Teilen.

Gruß
Peter

Link: [UrbanFantasy] Eine dunkle Gasse

Kurzgeschichte – A Secret World

Was wäre, wenn alle Märchen, Sagen und Legenden tatsächlich war wären?
Nicht auf übertragene Art und Weise, sondern Wort wörtlich.
Was wäre, wenn all die Fabelwesen wirklich existieren würden?
Wie würdest du reagieren, wenn du beim sonntäglichen Spaziergang im Wald plötzlichen vor einem echten Hexenhaus stündest oder hinter dem nächsten Busch der große, böse Wolf lauert?

Versteckt in und hinter der normalen Welt gibt es eine geheime, zweite Welt voller Magie und alter Götter, in der all diese Dinge Wirklichkeit sind, doch nicht auf die romantische Art aus Grimms Märchen, sondern auf erbarmungslose und gefährliche Weise. Es gibt keine Prinzen auf weißen Rössern, welche die Drachen erschlagen und die Prinzessin in Not retten, doch es gibt ein paar Geheimgesellschaften, die sich darauf verschworen haben, die Welt der Normalsterblichen zusammenzuhalten.
Leider sind die wenigsten von ihnen wirklich uneigennützig, sondern verfolgen ihre eigenen Ziele. Seien es die Templer oder die Illumiati, sie halten das Gleichgewicht zwischen den Wesen der Finsternis und auch untereinander, damit du jede Nacht in Ruhe schlafen kannst.

Die Kurzgeschichte dreht sich um Eric, ein junges Mitglied der Templer, der in den letzten Monaten von seinen Obersten in London durch die halbe Welt geschickt wurde, um verschiedene, seltsame Ereignisse zu untersuchen und die Welt der Sterblichen zu beschützen.
Sie ist hauptsächlich durch das MMO »The Secret World« inspiriert, dass ich 2012 eine Weile gespielt habe, und die ursprüngliche Version war mein Bewerbungsschreiben bei einer Gilde/Cabale dort. Leider (oder zum Glück) war die Langzeitmotivation des Spiels nicht groß genug. Allerdings ist es seit dem Jahreswechsel »kostenlos«. Vielleicht lohnt es sich doch mal wieder rein zu schauen?!

Auf jeden Fall viel Spaß beim Lesen.

Link: [UrbanFantasy] Eric Skjalfsson – A Secret World