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Brettspielabend III

Ein Glück gibt es Brettspielabende, damit ich überhaupt mal zum Zocken komme. Vielleicht werde ich aber auch einfach alt. ;)
Auf jeden Fall haben wir vor kurzem wieder in unserer bekannten Runde zusammengesessen, viel zu viel gegessen und zwischendurch das eine oder andere Gesellschaftsspiel ausgepackt. Hier ein Blick auf die Auswahl des Abends:

Willkommen im Dungeon

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Quelle: Heidelbaer / Asmodee

Worum geht es?

Ein voll ausgerüsteter Held wartet vorm Tor des Dungeon, um ihn zu betreten und würde man ihn einfach machen lassen, hätten die Monster auch keine Chance gegen ihn. Wären da nur nicht die fiesen Spieler, welche versuchen sich gegenseitig auszuboten, indem sie den Dungeon mit fiesen Monstern bestücken oder den Helden bestimmter Ausrüstungsteile berauben. Dabei muss man jedoch aufpassen, dass man sein sprichwörtliches Blatt nicht zu sehr ausreizt, denn der Spieler, der noch übrig ist, nachdem alle anderen gepasst haben, muss den Helden eben mit der mikriegen, noch verbliebenen Ausrüstung gegen die verdeckt ausgelegten Monster führen. Je nachdem, welche Fallen einem die anderen Spieler ausgelegt haben, geht das dann gerne gehörig schief. Wer zwei Helden verschlissen hat ist raus und es gewinnt, wer zwei von ihnen erfolgreich durch einen Dungeon gebracht hat.

Hersteller/Vertrieb: Heidelbaer/Asmodee

Mein Eindruck?

Wirklich ein schönes, kleines Spiel, das nicht zu viel Aufwand erfordert. Wir hatten vier Helden (Krieger, Schurke, Barbar und Magier) verfügbar und haben sie reium durchgespielt, bis es einen Gewinner gab. Und wenn man nicht aufpasst, kann man sehr schnell rausfliegen und darf den Rest der Zeit zuschauen.
Das ist wohl auch das einzige Manko dieses Spiels, wenn man es mit drei oder vier Spielern spielt, aber ansonsten kann ich es durchaus empfehlen. Gut, man muss den Pokeranteil des Spielablaufs mögen. Ansonsten ist es wohl nicht das richtige Spiel.

Steel Driver

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Quelle: boardgamegeek.com

Worum geht es?

In den Verwinigten Staaten des 19. Jahrhunderts winkt bei der Erschließung des Landers per Eisenbahn das große Geld. Und wie es nun mal so ist, sind es vor allem die eh schon reichen Geldsäcke, die sich als Investoren bei den verschiedenen Eisenbahnlinien beteiligen, um eben jene Kohle abzuschöpfen.
Als erstes muss das Eisenbahnnetz aufgebaut werden. Der jeweils höchste Bieter für jede Eisenbahngesellschaft darf entscheiden, wo diese ihre Gleise legt. Doch auch nachden alle Ausbaurunden gespielt sind, bleibt es interessant, denn in den verschiedenen Städten, die man anfahren kann, gibt es unterschiedliche Waren und wer die meisten Farbsets an Waren zusammenbekommt, kriegt auch die meisten Bonuspunkte am Ende.

Hersteller/Vertrieb: Treefrog Games / Pegasus

Mein Eindruck?

Durch die Auktionsphase und vor allem auch durch die Waren-Punkte-Runde am Ende bekommt das Spiel deutlich mehr taktische Tiefe, als es auf den ersten Blick hat. Wenn man da nicht aufpasst, schnappt einem die fiese … ich meine total unschuldige und missverstandene Mitspielerin die raren Waren weg und greift die dicken Punkte ab. ;)

Auch dieses Spiel gefällt mir. Es ist nicht zu flach und auch nicht zu kompliziert und erlaubt ein gesundes Level des Mitspieltaktierens. Eben das, was man für einen netten Spieleabend sucht. :)

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Massive Darkness – Wandernde Monster Teil 1

Weiter geht es mit meiner Massive Darkness Vorbereitungsschau, indem ich mir heute den ersten Schwung der Wandernde Monster anschaue. Die Helden aus meinem Kickstart-Pledge gab es ja bereits hier zu sehen.
Also steigen wir direkt in die Action ein und nehmen uns die Viecher zur Brust; von Damen und Herren kann man nämlich wohl weniger sprechen. ^^
Giant Spider

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Die Riesenspinne hält, was die Name verspricht. Sicher, sie ist nicht wer weiß wie hoch, aber mit ihren acht Gliedmaßen nimmt sie auf jeden Fall einiges an Platz ein und kommt, glaube ich, auf der größten Base des Spiels daher.
Die Figur ist auf jeden Fall schick modelliert und wirkt angenehm natürlich und ohne unnötigen Fantasyeinschlag; abgesehen von der Größe eben.
Ich überlege schon seit einer ganzen Weile, in welchen Farben und ggf Mustern ich sie bemalen soll, aber zu einer wirklichen Entscheidung bin ich noch nicht gekommen. Man wird also sehen. ;)

Hellhound

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Der Höllenhund… mit asiatischem Tuoch würde ich sagen. Auch ein recht schickes Modell und der Guss ist definitv gut genug, um die ganzen Haare/Flammen und andere Details hervorzubringen. Für die Bemalung bin ich mir noch sehr uneins, da Feuer zwar schick aussehen würde, aber vielleicht etas aufwendig wird, angesichts der ganzen anderen, anstehenden Figuren für das Spiel. :)

Liliarch

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OK, doch eine Dame dabei… mehr oder weniger.
Aus welcher Mythologie wurde die entliehen? Anhand der acht Arme hätte ich jetzt Indien gesagt, aber vermutlich ist es doch ein wilder Mix verschiedenster Quellen.
Die Schwerter der „Dame“ sind, wie beim Material schon zu erwarten war, etwas verbogen und ich muss mir noch überlegen, ob ich sie tatsächlich gerade biege. Nett wäre es ja, aber auf der anderen Seite ist es eine Brettspielfigur, die wohl dann und wann eh etwas leider wird. Was ich wirklich schade finde, ist das an der Front die Definition der Schuppen und anderer feiner Strukturen etwas besser sein könnte. Massive Darkness – Wandernde Monster Teil 1 weiterlesen

Massive Darkness – Heldenschau

Willkommen zu meinem neuesten Projekt rund um meine erste – ja, erste, denn ich kann sehr skeptisch und wählerisch sein – Kickstarter-Anschaffung: Massive Darkness.
Ich habe zwar noch keinen wirklichen Plan, wann ich die ganzen, größtenteils schicken Figuren bemalen soll, aber so wird mir zumindest nicht langweilig. Außerdem war das Angebot in diesem Fall einfach zu gut. ;)
Also fange ich doch einfach mal mit einer kleinen Vorstellung der Helden aus meinem Pledge an:

Bjorn

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Ich konnte leider nocht nicht wirklich in die Regeln hineinlesen und muss daher hier und da etwas spekulieren, aber dieser Barber spricht ganz klar „Nahkampfsau“ und auch seine Sonderfähigkeiten (Bonuswunden) deuten klar in diese Richtung. Auf jeden Fall mag ich die Figur, bin aber gespannt bis leicht skeptisch, wie die etwas krass definierten Arm- und Brustmuskeln bei der Bemalung aufgehen werden.

Sibyl

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Kurz gesagt: Sibyl ist wohl die Bogen schwingende Klischee-Elfe. Schlanke Gestalt, „Blumen“kleid und so weiter. Die Pose finde ich etwas seltsam, aber mit Farbe sollte es gehen. ;)
Ihre Skills (leere Würfelergebnisse neuwerfen) deutet auf jeden Fall darauf hin, dass sie vielleicht nicht den höchsten Einzelschaden machen wird, aber zumindest zuverlässigen Output haben würfte.

Elias

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Mit Gandalf… äh… ich meine Elias haben die SPieler auch noch einen recht klassischen – wenigstens vom Aussehen – Magier in der Auswahl. Hier gefällt mir die Figur wieder richtig gut und mit der wallenden Robe werde ich wohl angenehm Spaß beim Bemalen haben.
Ausgehend von seiner Heldenkarte dürfte er auch ganz gut Schaden austeilen können. Schließlich ließt sich seine Fähigkeit fast genauso, wie die von Bjorn; nur dass es bei ihm auf Reichweite funktioniert.

Whisper

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Kommen wir zur Schurkin im Bunde: Whisper.
Auch ein durchaus schickes Modell mit jeder Menge wallendem Stoff, an dem man sich auslaben kann. Ausgehend von ihrer Charakterkarte scheint sie vor allem sehr mobil zu sein (+1 Movement Point) und teilt zwar keinen extra Schaden aus, aber kann die Verteidigung des Gegners reduzieren. Massive Darkness – Heldenschau weiterlesen

Brettspielabend II

Ist zwar schon ein paar Tage her, aber es war mal wieder Zeit für einen Brettspielabend. Etwas kürzer dieses Mal, aber trotzdem gut.
Also gibt’s von mir auch wieder eine schnelle Zusammenfassung der Spiele, die auf den Tisch kamen.

Armageddon

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Worum geht es?

Die Welt ist verwüstet und die wenigen Überlebenden versuchen sich ein neues zu Hause aufzubauen, welches sie konstant gegen die fiesen, namenlosen Plünderer verteidigen müssen.
Betrachtet man den Spielablauf und seine essentiellen Elemente geht es um mehrere Dinge, die jeder Spieler passend kombinieren muss, um am Ende die meisten Punkte zu erhalten.

So muss am Anfang jeder Runde über ein Bietsystem, um die Ressourcen (im übertragenen Sinne) gepokert werden. Oft genug geht aus dabei auch darum, mit dem geringsten Übel herauszukommen, denn die lästigen Plünderer lauern überall. Geboten wird auf Gebäude für den Ausbau der eigenen Basis und auf Ausrüstung, durch welche man hauptsächlich Punkte aufbaut. Der dritte Bietbereich der der Stadt hat etwas weniger von diesem Element. Trotzdem sollte man versuchen zumindest auch hier nicht der letzte zu sein, sonst gibt es einen kleinen Malus.
Im weiteren geht es darum die verfügbaren Stadtbewohner zu zu managen, dass man die eigenen Basis/Stadt in Stand hält und gleichzeitig die lauernden Plünderer dezimiert. Oder wenigstens eines von beiden. ^^
Außerdem braucht jeder Bewohner einen Schlafplatz, sonst gibt’s am Ende der Runde doch wieder Minuspunkte.

Hersteller/Vertrieb: Queen Games

Mein Eindruck?

Der Einstig ist nicht ganz einfach, weil es einfach sehr viele Spielelemente gibt, auf die man achten muss. Dadurch ist es sicherlich auch kein Spiel für jedermann, aber, wenn man sich erstmal reingefuchst hat, kann es richtig Spaß machen.
Noch schöner wäre es, wenn es mehr Interaktion zwischen den Spielern gäbe. Ob im positiven Sinne, dass man vielleicht handelt und sich gegen Plünderer unterstützt oder im negativen Sinne, dass man einem Mitspieler vielleicht mehr Plünderer schickt oder gar selbst überfällt, ist dabei egal.
Auf jeden Fall ist das SPiel aus meiner Sicht einen Blick wert. Ich weiß nicht mehr, was ich damals auf der Spiel bezahlt habe, aber für den üppigen Inhalt der Box, war es definitiv nicht zu viel. Mein Tipp: Dieses Jahr auf der Spiel beim Stand von Queen Games vorbeischauen. ;) Brettspielabend II weiterlesen

Brettspielabend I

Heute Abend mal ein bisschen was anderes.
Am vergangenen Wochenende hat sich mal wieder meine alte Spieletruppe zusammengefunden und auch wenn Ms. A. sich strickt geweigert hat D&D spielen zu wollen (leichte Uminterpretation der Redaktion ;P ), haben wir trotzdem einen lustigen Tag gehabt.
Da dachte ich mir, daraus kann ich doch eventuell eine neue kleine Serie machen und in ein paar schnellen Worten berichten, was wir gespielt haben und wie mein Eindruck davon war.

A Games of Thrones – Hand of the King

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Quelle:  Fantasy Flight Games

Worum geht es?

Zwei bis vier Spieler ringen um den Titel der neuen Hand des Königs und müssen dafür Einflusspunkte in den großen Häusern von Westeros sammeln. Wer am Ende die meisten Häuser für sich gewinnen konnte, erringt den Titel.
Die 35 Hauptcharaktere und Varis die Spinne werden gemischt und als sechs mal sechs Karten-Feld auf dem Tisch verteilt. Reium wird dann Varis auf den Geraden des Feldes bewegt, um so Mitglieder der Häuser einzusammeln und ggf einen der begleitenden Charaktere und somit einen Sondereffekt freizuspielen. Hier kommt dann auch etwas die Hintergrundgeschichte des Szenarios zum Tragen, wenn zB Khal Drogo seine Daenerys zu sich holt oder Gendry als ein Baratheon zählt.

Hersteller/Vertrieb: Fantasy Flight Games

Mein Eindruck?

Nettes, kleines Spiel. Für den Einstig in den Abend und als neues Spiel vielleicht etwas holprig, aber man merkt, dass das Spiel durchaus etwas Potential für Taktik und auch ein wenig Intrige hat. Ganz passend zum Meta eben. ;)
Preislich ist der Spiel in Ordnung und viel Platz benötigt es auch nicht. Da kann man also nicht viel falsch machen.

Karnivore Koala

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Quelle: Voodoo Games

Worum geht es?

Die Koalas haben allen Eukalyptus auf der Welt gefressen (oder warum auch immer er noch einmal fort ist) und müssen sich in dieser posteukalyptischen Welt nun nach neuen Nahrungsquellen für sich und vor allem für ihren Häuptling umsehen. Zum Glück gibt es lauter leckere, mutierte Tiere auf der Welt.

Jeder Spieler startet mit einem Häuptling und drei Handkarten und beginnt seinen eigenen, kleinen Koala-Stamm aufzubauen. Dabei muss nicht nur darauf geachtet werden, die passenden Arbeiter und Jäger für eine erfolgreiche Jagd zu ergattern, sondern auch diese so gut es geht vor den gefräßigen Koalas der Nachbarstämme zu schützen.
Am Anfang jeder Runde wirft man fünf Spezialwürfel, deren Symbole genutzt werden können, um die Fähigkeiten der Koalas zu aktivieren. Manchmal fallen aber auch die fiesen Totenkopfsymbole und wenn man keine andere Möglichkeit hat, diese zu neutralisieren, dann muss eben auch mal ein knudelliges Pelztier über die Klinge springen. ;) Brettspielabend I weiterlesen