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Altes Zinn aus dem Ü-Ei

Ich weiß nicht mehr, wie oft mich meine Mutter auf diese Figuren meines verstorbenen, leiblichen Vaters hingewiesen hat, die noch daheim in einer alten Vitrine standen, aber es war oft. Vor kurzem habe ich sie dann tatsächlich mal mit nach Duisburg genommen, erst einmal entfärbt und dann mal recherchiert, worum es sich denn überhaupt handelt. Denn bei einigen der Figuren, die ich für klassisches Zinn (korrekter wäre wohl Weißmetall) hielt, kamen ganz andere Töne zu Tage unter der Emailliefarbe.
Einige der Figuren hatten einen grünen … was auch immer. Zwei andere sahen mehr nach Messing aus und eine sogar nach Bronze. Letztere wollte sich auch äußerst ungern von ihrer Farbe verabschieden, egal wie lange ich sie im Aceton gelassen habe und wie sehr ich geschrubbt habe.

Was ist also bei meinen Recherchen rausgekommen?
Nun ja, bei den Figuren handelt es sich – wie der Titel des Artikels schon „dezent“ angedeutet hat – um Spielzeug aus Ü-Eier aus den Siebzigern und frühen Achtzigern; die genauen Jahre habe ich mir nicht gemerkt. Und bei den seltsamen Farben der Metalle handelt es sich um irgendein Finish… und aus welchem Metall sie jetzt sind, habe ich nicht klar verstanden und dann schnell auch bei Seite geschoben. Wer selbst nachschauen mag, auf dieser Seite gibt es eine ganz nette Übersicht: metallfiguren.de

Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, was ich mit den Figuren mache. Doch da habe ich schon eine Idee. ;)

Schönen Abend noch.
Peter

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Kampfpanzer Tiischa – Ausf. H wie Holz

„Peter, ich hab versucht einen Panzer zu bauen, aber hat nicht funktioniert. Kannst du mir helfen?“

So in etwa lautete das gestrige Hilfegesuch meines Neffen, als er mir einen unförmigen und mit Schrauben übersäten Block seines Holzkonstruktionsset überreichte. Und es sollte der Einstieg zu einem etwas kuriosen Beitrag hier in meinem Blog werden. ^^

Also habe ich mit ihm die Bauteile sortiert und erst einmal geschaut, was machbar wäre. Die Limits waren schnell klar und auch die Kombination zwei nur eingeschränkt kompatibler Konstruktionssets machte es nicht einfacher (da hat Onkel Peter etwas doof eingekauft ;) ), aber da sollte etwas möglich sein.
Außerdem hat es mich gefreut, dass der kleine Mann neben Träckern und Feuerwehr nun auch Panzer auf seine „Hobbyliste“ gesetzt hat. Da kann ich nämlich mehr zu sagen, wie zu den anderen beiden. …und er liefert mir damit einen potentiellen GRund mir doch mal „TANKS!“ zu kaufen. ;P

OK, das Baumaterial sagte klar „kastenförmig“ und das wiederum schreit nach einem Panzerkampfwagen VI Tiger. ;)
Nach einer Stunde des Probierens und Schraubens und dem schnellen Einsatz von ein paar Streifen Tesa aus Omas Vorrat konnt ich den „Panzer“ an seinen neuen Fahrer übergeben. Ist nicht perfekt, aber durchaus gelungen.
Oder was sagt ihr?

Als nächstes steht jetzt wohl ein Besuch im Panzermuseum Munster auf dem Plan. :)

Schönen Abend noch.

Gruß
Peter