Peter ist umgezogen… schon wieder

*Staub wegpust und erstmal durchsaug*

Ja, es war eine ganze Weile still hier, aber aus gutem Grund. Dank Arbeitgeberwechsel habe ich es nach langer Zeit tatsächlich wieder nach NRW geschafft (Duisburg um genau zu sein) und da kann sich sicher jeder vorstellen, dass das alles einen Haufen Zeit geschluckt hat. Ich bin guter Dinge, dass ich nun soweit bin, wieder mehr Zeit für Hobby zu finden. Auf jeden Fall habe ich in den vergangenen paar Tagen schon wieder ein wenig gemalt.

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Reparaturbedürftige Minis nach Umzug

Natürlich mussten auch ein paar Transportschäden beseitigt werden, doch die hielten sich angenehmersweise in Grenzen.
So musste ich ein zwar paar Arme oder andere Kleinteile wieder ankleben, aber Schäden an bemalten Figuren konnte ich zum Glück nicht feststellen… oder ich habe sie einfach noch nicht entdeckt. ;)

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Wieder fest an seiner Base

Außerdem hat sich auf dem Weg von Franken nach NRW herausgestellt, dass die Basebefestigung eines etwas größeren Herren nicht ausreichend war. Aber auch hier kein Schaden, der nicht mit etwas neuem Kleber beseitigt werden konnte. :) Peter ist umgezogen… schon wieder weiterlesen

Schnipsel: Saisonarbeiter

Es ist mal wieder Schnipsel-Zeit und das bedeutet auch, dass ich nach sehr, sehr langer Abstinenz endlich mal wieder eine kleine Geschichte niedergeschrieben habe. OK, nicht ganz ohne „Motivation“ durch Dritte. ;)
Entstanden ist die Geschichte bereits am 30.11. diesen Jahres, was nicht zwingend relevant ist, aber das Ende dann doch noch etwas passender macht.

Viel Spaß beim Lesen.
Gruß
Peter

Mit gemischten Gefühlen aus Zorn und Genervtheit sah Pumpernickel auf das Whiteboard mit dem aktuellen Einsatzplan. Die anderen hatten sich mal wieder die ganzen interessanten Aufgaben vor ihm geschnappt und der sprichwörtliche Unrat blieb für ihn übrig. Es war wie, wenn er beim Bau eines seiner Modellautos wieder so ein Kleinteil hatte, das einfach nicht halten wollte. Wo schlicht der Sekundenkleber nicht seinem Namen gerecht werden wollte und ganz langsam aber dann immer stärker und stärker die Frustration in einem hochstieg.
Bis zum dem Punkt, wo sie begann schmerzhaft zu werden und man am liebsten explodieren wollte. Einfach das mistige Plastikauto mit aller Wucht und laut brüllend auf den Boden schmettern, dann drauftreten und auf ihm herumspringen und weiterbrüllen und noch mehr brüllen bis alles ganz zerquetscht und zertrümmert war. Und falls einem jemand dabei zusieht und sagen will, wie wahnsinnig man doch ist und dass es sich nur um ein Modellauto handelt, dann schnappt man sich das Bastelmesser, prüft, ob er schnell genug laufen kann, und sorgt dann dafür, dass er oder sie endgültig die Klappe hält.
...
Sein Herz hämmerte.
Pumpernickel atmete ganz langsam und ganz tief ein und dann wieder aus, bis die wahnsinnigen Stimmen in seinem Kopf wieder verstummt waren.
„Beruhig dich. Es ist nur ein Job“, flüsterte er sich selbst zu.
Neben ihm raschelte etwas und als er sich umdrehte sah er Zimtstern, die ihn halb fragend halb irritiert ansah.
„Ist alles in Ordnung mit dir, Pumper?“
Mit einem weiteren Atemzug kämpfte er noch etwas mehr von Zorn und Wahnsinn nieder, denn er mochte Zimtstern. Sie war eine der wenigen Arbeitskollegen, die wirklich nett zu ihm waren.
Schließlich nickte er und bestätigte mit einem halblauten „Ja“ und einem knappen Lächeln, das so freundlich war wie es eben gerade ging.
„Was hast du denn heute zu erledigen?“, fragte Zimtstern mit sanfter Stimme.
Pumper hielt ihr etwas missmutig sein Tablet mit der Aufgabenliste hin.
„Oh…“, entgegnete sie etwas ernüchtert.
Er drehte das Gerät wieder zu sich und überflog die Liste selbst noch einmal.

1. 57 Schwarze Plastiktüten in den Büschen an den Autobahnen verteilen.
...um Autofahrern Panik zu bereiten, weil die Tüten bei schneller Vorbeifahrt gerne mal nach einer Radarfalle aussahen.
2. Bei 84 zufälligen Autos die Scheiben mit extra viel Wasser besprühen.
...denn für die nächste Nacht war Frost angekündigt und die Besitzer sollten am Morgen ja auch etwas zu tun haben.
3. 214 einzelne Schuhe entwenden. Keine Paare!
...Warum? Siehe 4tens.
4. 214 Schuhe an möglichst abwegigen Orten auf öffentlichen Straßen auslegen. Autobahnen bevorzugt.
...Wo kommen sonst immer diese herrenlosen, einzelnen Schuhe her?
5.8132 Löcher in frisch gewaschene Socken schneiden. Nur ein Lock pro Socke! Keine Paare!
...Muss man da ehrlich noch fragen warum?

Und so weiter und so fort. Die Liste hatte insgesamt 50 solcher undankbaren Punkte und bei jedem musste man höllisch aufpassen, dass man nicht von den Menschen erwischt wurde. Wie gut hatten es da nur Drillinge Printe, Honigkuchen und Spekulatius... die drei waren einfach ein so gutes Team, dass sie sich ständig mit einem Auto irgendwo an den Straßenrand stellen durften, um vollkommen zufällig ein Blitzlicht auszulösen. Die hatten dafür hoch spezialisierte Tarnanzüge, damit sie aussahen, wie ein Mensch. In Uniform!
Oder Butterkeks… die durfte einfach im Büro bleiben und Spam-E-Mails erfinden.

Zimtstern gab ihm einen freundschaftlichen Schups mit der Schulter.
„Nimm‘s nicht so schwer und werf‘ einen Blick auf den Kalender.“
Pumpernickel stutze.
Was meinte sie?
Zögerlich öffnete er die Kalender-App auf seinen Tablet. Achja, morgen war der erste Dezember!  Dann ging am Nordpol endlich wieder der Endspurt bis Weihnachten los und die Wichtel durften alle ihren angedachten Tätigkeiten nachgehen!
Beim Gedanken an die Weihnachtsbäckerei war Pumpers Stimmung sofort ins Gegenteil gekehrt und er strahlte vor Freude.
„Ich danke dir!“, umarmte er Zimtstern und drückte ihr völlig unbedarft einen Kuss auf die Wange. Dann wandte er sich um und rannte wie ein geölter Blitz in Richtung Lager. Wo verflucht nochmal waren die schwarzen Plastiktüten versteckt. Zum Glück viel ihm noch auf dem Weg ein, dass man Anfang des Monats ja die neue Logistiksoftware ausgerollt hatte.

Zurück am Whiteboard blieb eine breit und vielleicht ein klein wenig verrückt grinsende Zimtstern mit hochroten Wangen, Schmetterlingen im Bauch und einer herzförmigen Trommel in ihrer Brust.

Raubtierfütterung – Apfelkuchen…ein Experiment

Was macht man, wenn man Äpfel gekauft hat, die nicht richtig reif sind und sich entsprechend nicht angenehm roh essen lassen… auch nach über einer Woche zusätzlicher Lagerung.
Richtig! Man bäckt seinen Kollegen einen Apfelkuchen. ;P

Raubtierfütterung - Apfelkuchen
Raubtierfütterung – Apfelkuchen

Nun ist es aber so, dass ich tatsächlich noch nie einen Apfelkuchen gebacken hatte, also habe ich nach einem adäquaten Rezept im Netz gesucht und die Experimentierhosen angezogen.
Das Rezept wurde ein gedeckter Apfelkuchen, die Hosen ein paar Jeans. ;)

OK, nun aber mit dem wichtigen weiter.
Für die Füllung habe ich einige Äpfel geschnibbelt (ich glaube es waren sechs), ein paar Esslöffel Zucker und etwas Zimt (oder auch etwas mehr) hinzugegeben und kräftig vermengt. Außerdem kam nach Rezept noch eine gute Portion gemahlene Mandeln hinzu und der Saft einer Zitrone, damit die Apfelstücke nicht so schnell braun werden.

Raubtierfütterung - Apfelkuchen
Raubtierfütterung – Apfelkuchen

Weiter zum Teig.
Es sollte ein Mürbeteig werden (und der wurde es auch), aber er hat mir doch etwas Kummer bereitet. Nun ist auch das mein erster Mürbeteig gewesen und ich weiß mittlerweile auch, was wohl schief gegangen ist.
Laut Rezept kamen 300g Mehl (ich habe Roggenvollkornnehm verwendet, weil ich es da hatte, es langsam weg muss und ich dachte, es würde gut zum einem Apfelkuchen passen), 125g Butter, 125g Zucker und ein Ei (und eine Prise Salz und 1 Päckchen Vanillezucker, aber die tun gerade nichts zur Sache ;) ).
Mangels besseren Wissens oder irgeneiner Angabe habe ich alles in meine Rührschüssel gegeben und versucht mit meinem Mixer einen gescheiten Teig daraus zu kneten. Tja… blieb irgendwie sehr staubig. Raubtierfütterung – Apfelkuchen…ein Experiment weiterlesen

Raubtierfütterung – Schokokuchen mit kandiertem Ingwer & Mandeln

Zum Teil weil ich vor einer Weile Geburtstag (und danach noch etwas Urlaub) hatte und zum Teil weil ich einfach Lust dazu hatte, war es die Tage mal wieder an der Zeit meine Kollegen zu füttern. Dieses Mal mit etwas Schokoladigem. ;)
Und um ganz modern und korrekt und so zu sein eine kleine Warnung vorweg:

Nein, Kuchen sind kein Grundnahrungsmittel; vor allem nicht wenn ich backe. Wenn ich backe, dann geht es um Schweinereien wie Butter, Zucker, Schokolade und mehr, denn es soll schmecken. Sicher, das kann man auch auf andere Weise hinbekommen und sicher werde ich hier auch mal etwas einstellen, was man tatsächlich gesund nennen könnte (wobei diese Aussage viel zu oft „Blödsinn“ ist), aber für den Moment wird es mal wieder um die „ungesunden“ Schweinereien gehen.
Von daher gilt: Die Dosis macht das Gift. ;P

Raubtierfütterung - Schokokuchen
Raubtierfütterung – Schokokuchen

OK, wo fangen wir an?
Der Grundteig ist eigentlich sehr einfach und ich habe ihn ursprünglich mal als Muffinrezept im Netz entdeckt; außerdem kann man ihn auch wunderbar ohne elektrisches Rührgerät herstellen. Vor allem kann man ihn aber wunderbar modifizieren und die verschiedenstens Gebäcke daraus zaubern.

Schauen wir uns das Grundrezept an:
– 270g Mehl (ich bevorzuge Vollkornmehl)
– 250g saure Sahne
– 100g Zucker
– 80ml Pflanzenöl
– 2 Eier
– 2 TL Backpulver
– 1 TL Vanillezucker
– 1 Prise Salz

Raubtierfütterung - Schokokuchen
Raubtierfütterung – Schokokuchen

Weil ich noch keinen Unterschied festgestellt habe, wenn man die Zutaten bei diesem Teig in einer bestimmten Reihenfolge zusaeemrührt, schmeiß ich immer alles in meine Schüssel und schnappe mir dann einen Holzlöffel zum Verquirlen.

Im Fall diese Schokokuchens habe ich das Rezept allerdings ein klein wenig modifiziert. Zum einen habe ich für meinen Kuchen die dreifache Menge der grundlegenden Zutaten verwendet (daher oben auch drei Eier), zum anderen aber auch die Menge des Backpulvers um etwa ein Drittel reduziert, denn ein Schokokuchen muss saftig sein.
Außerdem habe ich einen Teil des Pflanzenöls durch Butter ersetzt, aber dazu im nächsten Schritt mehr. Raubtierfütterung – Schokokuchen mit kandiertem Ingwer & Mandeln weiterlesen

Projekt „Männerhöhle“ – Disney Infinity

Momentan bin ich ein wenig auf dem Deko-Tripp und wenn ich mir schon Staubfänger in die Wohnung hole, dann müssen sie wenigstens auch schön geekig oder nerdig sein. ;P
Da sind mir – eigentlich schon vor etwas längerer Zeit – die Figuren von DIsney’s Infinity über den Weg gelaufen. Bisher waren mir die aber zu teuer, um sie mir einfach ins Regal zu stellen, doch da das „Spiel“ bereits auf einigen Plattformen eingestellt wurde und Anfang 2017 auch auf den restlichen Plattformen eingestellt wird, gibt es sie in vielen Geschäften mittlerweile mit saftigem Rabatt. In mindestens einem Fall habe ich sie sogar für unter vier Euro gesehen.
Da konnte ich dann nicht anders. ;)

Den Hulk Buster hatte ich mir schon vor längerer Zeit zugelegt, mit der Idee ihn neu bzw überhaupt zu bemalen. Preislich lag er damals schon bei dem Wert, den ich jetzt für seinen neuen Freund den Hulk bezahlt habe. Im übrigen die teuersten und auch größten Figuren im hier vorgestellten Sortiment.

Man kann den Stil der Figuren – vor allem den extrem comicartigen des Hulk – mögen oder nicht, aber mir gefällt er irgendwie; auch bei den noch folgenden Figuren.

Weiter geht’s mit der Skywalker-Familie. Luke und Leia waren Teil eines Sets, während ich Darth Vader separat dazukaufen musste.
Wieder alle in dem erwähnten Comic-Stil und wieder mag ich ihn sehr. Auch die Posen gefallen mir. Projekt „Männerhöhle“ – Disney Infinity weiterlesen

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