Ein Experiment in Weiß

Ich hatte von meinen Snapfit-Stormcasts noch zwei übrig und dachte mir, mit denen muss sich doch etwas machen lassen. Also habe ich angefangen etwas, mit weiß zu experimentieren und hier ist nun das Ergebnis.
Man könnte sicher noch mehr herausholen, aber ich bin durchaus zufrieden damit, was am Ende herausgekommen ist.

Es begann mit einer hellgrauen Grundierung (Weiß hätte es auch getan, aber hellgrau und dunkelgrau habe ich nun einmal als vorgemischte Grundierungen da). Die Rüstungsplatten hatte ich im ersten Anlauf in mehreren, dünnen Schichten rein weiß bemalt, doch dann ging mir schnell auf, dass ich so keine echten Highlights hinbekommen würde.
Also habe ich stattdessen ein fast weißes Violett angemischt und damit noch einmal die Panzerplatten bemalt.

Dann kam die Sauerei. In mehreren Schritten und Schichten habe ich mit einer extrem dünnen Lasur aus Violett und Schwarz die Vertiefungen und Schatten hervorgehoben. Dabei bin ich nicht unbedingt vorsichtig vorgegangen, sondern dachte mir, was zu viel ist, kann ich hinterher wieder mit dem Weißviolett vom Anfang und mit reinem Weiß ausbügeln. Ein Experiment in Weiß weiterlesen

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Peter bastelt: Würfelbrett

Als ich vor kurzem etwas aufgeräumt habe, fiel mir dieses „Brett“ in die Hände, auf welchem bis vor einiger Zeit die Schale meines Bonasis Platz gefunden hatte, doch den haben leider die Zwergsikaden zerfressen…
Also stand ich vor der Wahl es wegzuwerfen oder einen neuen Verwendungszweck dafür zu finden. Über ein Würfelbrett hatte ich schon immer mal nachgedacht, denn leider gehöre ich zu den Menschen, die besonders talentiert darin seind, auf den Boden zu würfeln. ;)

2017-10-12_wuerfelbrett_01
Ausgangsbasis „Brett“

Also habe ich es erstmal etwas gereinigt, dann grob angeschliffen und danach mit einem Rest schwarzer Sprühgrundierung gefärbt. Wurde also eine echte Restverwertung. ;)

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Grundiert

Auf der Innenseite bin ich dabei nicht so übermäßig grpndlich gewesen, denn die sollte eh als nächstes beklebt werden. Dafür bekam die Außenseite eine ausführlich Behandlung. Peter bastelt: Würfelbrett weiterlesen

Ironjawz – Orruk Megaboss

Um meinem selbstangedichteten Ruf vor allem neue Projekte anzufangen, aber eher selten eines zu Ende zu bringen, habe ich vor kurzem natürlich ein neues Projekt angefangen. OK, dieses Mal kann ich wenigstens einen Teil der Schuld an meinen Arbeitskollegen weitergeben, der gerne mal wieder etwas zocken wollte, aber genauso wenig Zeit hat wie ich und wir deshalb bei etwas potentiell kleinem wie AoS gelandet sind. ;)

Für mich sind es also dann die Ironjawz geworden, denn Zwerge wollte ich nicht schon wieder nehmen, mit den Echsen konnte ich mich nicht so richtig anfreunden und die alten Goblins finde ich leider zum Größtenteil zu hässlich.
Die dicken, brutal aussehenden Orkse hingegen sind mal eine nette Abwechslung finde ich. Nur kommt mir keiner davon in der kanalligen, gelben Studiabemalung auf den Tisch und unützer Klimbim an den Figuren wird rigoros abgeknipst. Hier und da wird es auch noch einen kleinen Umbau geben.

Als Testfigur für die Bemalung, die ich im Sinn hatte, habe ich mir den „Orruk Megaboss“ zugelegt. Für den Fall, dass mir die Ironjawz dann doch nicht mehr gefallen hätten, wäre das kein Verlust gewesen, denn die Figur fand ich so oder so ganz nett und hätte sie vorher schon ein paar mal fast mitbestellt.

Felt noch was? Achja, Bilder. ;)
Bitte sehr.

Schönen Abend noch.
Und geht morgen wählen! ;)

Gruß
Peter

TANKS – Der Amerikaner

Und weiter geht es mit Panzern. Zwischenzeitlich habe ich auch mein erstes, kleines Spiel hinter mich gebracht und obwohl ich die Anleitung auf dem Klo hatte liegen lassen, hat es ganz gut funktioniert. Zum Glück ist das Spiel halt nicht so schrecklich kompliziert. OK, die kritischen Treffer haben wir wesentlich heftiger ausgespielt, als es gedacht ist. Auf jeden Fall hat es Spaß gemacht. :)

Das eigentliche Thema heute sollen aber meine amerikanischen Panzer sein. Der Titel des Artikels ist übrigens möglichst klischeehaft und überbetont und mit einem Hauch Bayrisch auszusprechen. ;)
Ingesamt habe ich einen Pershing und vier Shermans gebaut. Bei letzteren kann ich nicht einmal mehr sagen, welche Varianten ich genau gekauft habe und ich habe die zusätzlichen Kleinteile und anderen Optionen auch relativ frei verbaut. Außerdem gibt es für jeden von ihnen zwei verschiedene Türme, so dass ich alle mit 76mm Kanone aufstellen kann. Alternativ kann ich bei dreien auf 75mm wechseln und einen habe ich mit 105mm Howitzer gebaut. Da ich für letztere eh keine Regeln habe, wird die dann eben auch als 75mm genutzt. ;)

Alle Panzer sind durchaus schick und gefallen mir. Die von Plastic Soldier Company waren etwas lästiger zu bauen, weil die Ketten aus mehrern Teilen bestanden, aber auch das war nichts, was sich nicht regeln lässt.
Ich habe auch ein wenig das Gefühl, dass die Hersteller bei den Shermans sich etwas Freiheit beim Maßstab erlauben. Sicher, es gab diesen Panzer in zig Varianten, die auch nicht alle gleich groß waren, aber es wirkt schon leicht suspekt. Der Unterschied ist aber auch nicht weiter wild.

So, nun aber zu den Bildern.
Und schönen Abend noch.

Gruß
Peter

Brettspielabend III

Ein Glück gibt es Brettspielabende, damit ich überhaupt mal zum Zocken komme. Vielleicht werde ich aber auch einfach alt. ;)
Auf jeden Fall haben wir vor kurzem wieder in unserer bekannten Runde zusammengesessen, viel zu viel gegessen und zwischendurch das eine oder andere Gesellschaftsspiel ausgepackt. Hier ein Blick auf die Auswahl des Abends:

Willkommen im Dungeon

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Quelle: Heidelbaer / Asmodee

Worum geht es?

Ein voll ausgerüsteter Held wartet vorm Tor des Dungeon, um ihn zu betreten und würde man ihn einfach machen lassen, hätten die Monster auch keine Chance gegen ihn. Wären da nur nicht die fiesen Spieler, welche versuchen sich gegenseitig auszuboten, indem sie den Dungeon mit fiesen Monstern bestücken oder den Helden bestimmter Ausrüstungsteile berauben. Dabei muss man jedoch aufpassen, dass man sein sprichwörtliches Blatt nicht zu sehr ausreizt, denn der Spieler, der noch übrig ist, nachdem alle anderen gepasst haben, muss den Helden eben mit der mikriegen, noch verbliebenen Ausrüstung gegen die verdeckt ausgelegten Monster führen. Je nachdem, welche Fallen einem die anderen Spieler ausgelegt haben, geht das dann gerne gehörig schief. Wer zwei Helden verschlissen hat ist raus und es gewinnt, wer zwei von ihnen erfolgreich durch einen Dungeon gebracht hat.

Hersteller/Vertrieb: Heidelbaer/Asmodee

Mein Eindruck?

Wirklich ein schönes, kleines Spiel, das nicht zu viel Aufwand erfordert. Wir hatten vier Helden (Krieger, Schurke, Barbar und Magier) verfügbar und haben sie reium durchgespielt, bis es einen Gewinner gab. Und wenn man nicht aufpasst, kann man sehr schnell rausfliegen und darf den Rest der Zeit zuschauen.
Das ist wohl auch das einzige Manko dieses Spiels, wenn man es mit drei oder vier Spielern spielt, aber ansonsten kann ich es durchaus empfehlen. Gut, man muss den Pokeranteil des Spielablaufs mögen. Ansonsten ist es wohl nicht das richtige Spiel.

Steel Driver

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Quelle: boardgamegeek.com

Worum geht es?

In den Verwinigten Staaten des 19. Jahrhunderts winkt bei der Erschließung des Landers per Eisenbahn das große Geld. Und wie es nun mal so ist, sind es vor allem die eh schon reichen Geldsäcke, die sich als Investoren bei den verschiedenen Eisenbahnlinien beteiligen, um eben jene Kohle abzuschöpfen.
Als erstes muss das Eisenbahnnetz aufgebaut werden. Der jeweils höchste Bieter für jede Eisenbahngesellschaft darf entscheiden, wo diese ihre Gleise legt. Doch auch nachden alle Ausbaurunden gespielt sind, bleibt es interessant, denn in den verschiedenen Städten, die man anfahren kann, gibt es unterschiedliche Waren und wer die meisten Farbsets an Waren zusammenbekommt, kriegt auch die meisten Bonuspunkte am Ende.

Hersteller/Vertrieb: Treefrog Games / Pegasus

Mein Eindruck?

Durch die Auktionsphase und vor allem auch durch die Waren-Punkte-Runde am Ende bekommt das Spiel deutlich mehr taktische Tiefe, als es auf den ersten Blick hat. Wenn man da nicht aufpasst, schnappt einem die fiese … ich meine total unschuldige und missverstandene Mitspielerin die raren Waren weg und greift die dicken Punkte ab. ;)

Auch dieses Spiel gefällt mir. Es ist nicht zu flach und auch nicht zu kompliziert und erlaubt ein gesundes Level des Mitspieltaktierens. Eben das, was man für einen netten Spieleabend sucht. :)

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