Tipps & Tricks – Spiegelfolie

Manchmal findet man in der schieren Flut an oft sehr minderwertigen Informationen im World Wide Web doch echte Goldstücke. So war es in meinem Fall bei einem DIY- oder 5-Minute-Crafts- oder so -Video.
Eigentlich ging es in diesem Video darum seiner Smartphone-Hülle mehr Bling-Bling zu verpassen, doch damit kann ich dann so wirklich nichts anfangen. Die Idee hingegen war wirklich gut und musste bei passender Gelegenheit auf meine Figuren angewandt werden.

Was wird benötigt?

  • eine alte CD (DVD dürfte auch gehen) mit möglichst wenig Aufdruck
  • relativ kräftiges Klebeband (in meinem Fall reichte billiges Paketklebeband)
  • eine kleine Schere
  • irgendwas zum „Abpausen“ der Form (habe billiges Malerkrepp genommen)
  • Leim, Pinsel, Bastelmesser (Standardkram eben)
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unfertige Spiegel

Hier sehen wir zwei der Figuren, deren Spiegel mit echter Reflektion versehen werden sollen. Die Form der beiden Spiegel hatte ich schon abgezeichnet, als sie noch nicht bemalt waren.

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geschlachtete CD … ähm, .. Spiegelfolie

Als Spiegelfolie möchte ich die Reflektionsschicht einer alten CD verwenden. Am besten eine Stelle ohne Aufdruck, denn soweit meine Versuche gehen, scheint zB Schrift gerne mal durch und das wäre irgendwie doof.

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Spiegelfolie auf Klebeband

Ich habe billiges Paketklebeband verwendet, um die Schicht von der CD zu entfernen und ihr auch gleich einen Untergrund zu geben. Lose hält die nämlich nix aus.
Vermutlich durch die Kombination aus Alter und geringer Qualität des Silberlings reichte bei mir schon die reine Klebekraft des Trägermediums, um die Silberfolie abzureißen. Für den Fall, dass mehr benötigt wird, kann man mit einem Bastelmesser einen kleinen Schnitt in die Reflektionsschicht machen und somit ihre Integrität reduzieren. Tipps & Tricks – Spiegelfolie weiterlesen

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Experimente – Kupfer & Messing

Ich habe mal wieder ein wenig experimentiert. Meine Wolsung-Figuren standen sozusagen im Weg und am einfachsten kann das wohl beheben, indem man sie bemalt, damit man sie dann in die Vitrine umziehen kann. Weil ich meine erste Wolsung-Figur aber schon in NMM bemalt hatte, musste es nun also auch so weitergehen. Aber schon irgendwie doof, wenn man sich die Inventors gekauft hat, die zu gefühlt 3/4 aus Robotern und und Steampunk-Ersatzgliedmaßen besteht. ^^
Also habe ich mich mal etwas an NMM-Kupfer bzw. -Messing versucht. Oder zumindest an dem, was ich als solches bezeichnen würde. Und was sagt ihr? Kann man das unten gezeigte als Kupfer bzw. Messing durchgehen lassen?

Gruß
Peter

Ironjawz – Projektupdate Mai’18

Nachdem der April in Sachen Hobby nun nicht wirklich so gelaufen ist, wie ich mir das vorgestellt hatte, dachte ich mir, es wird mal Zeit für ein kleines Projektupdate.
Die Ardboyz sind weiterhin nicht meine Favoriten und entsprechend geht der Malfortschritt etwas schleppend voran, aber es wird so langsam. Es fehlen tatsächlich nur noch ein paar Details, aber die fressen eben gerne einen Haufen Zeit und Aufwand. Sobald die fertig sind werde ich aber wohl doch erstmal eine kleine Pause von meinen Orks machen… bevor ich den Nachschub zusammenbaue und die paar Nachzügler (Schweine und Schamane) bemale.
So, nun aber zu den Bildern.
Bis demnächst.

Gruß
Peter

Brettspielabend V

Und wieder war ich in der glücklichen Situation eines Brettspielabends, von dem ich euch berichten möchte. Streng genommen waren es sogar zwei, denn dieser ist schon fast einen Monat her und ein weiterer, von dem ich aber ein anderes Mal berichten werde, fand gestern statt.

Der Pate

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Quelle: Asmodee

Worum geht es?

Die Mafia regiert New York und jede der einzelnen Fraktionen versucht die meiste Gunst bei Don Corleone, dem Paten, zu erlangen und nebenbei auch noch einen Haufen Kohle zu machen. Um da zu erreichen muss man seine Untergebenen und Familienmitglieder geschickt in den Bezirken der Stadt platzieren. Mit ihnen sammelt man dann verschiedene Ressourcen oder neue Aufträge oder knippst dann und wann einfach Figuren anderer Fraktionen aus. Wenn ein Auftrag „im Vorbeifahren“ heißt und zwei Thommygun-Ressourcen benötigt, sagt das doch schon so einiges aus. :)

Hersteller/Vertrieb: Asmodee

Mein Eindruck?

Sicher kein Spiel für jedermann, aber ich mag es definitiv. Man benötigt eine gewisse Taktik und einen ungefähren Plan, wie man seine Punkte erreichen will  (und ohne die paar kleinen Spielfehler, die wir gemacht haben, funktioniert das auch richtig gut), aber es ist nicht damit überlden, wie das bei anderen Spielen gerne mal der Fall ist.
Der Anschaffungspreis ist mit 75 Euro allerdings eine etwas andere Hausnummer. Von daher sollte man sich doch vorher noch ein paar echte Spielberichte anschauen, bevor man diese Investition eingeht. ;)

Blood Rage

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Quelle: Asmodee

Worum geht es?

Ragnarök steht bevor und bevor alle neun Welten und Yggdrasil verbrannt sind versuchen die verschiedenen Wikingerstämme noch möglichst viel Ruhm zu erlangen, indem sie plündernd umherziehen und sich gegenseitig die Schädel einschlagen.
Erlangen können sie den Ruhm durch zahlreiche Aktionen und vor allem Punktesynergien.

Hersteller/Vertrieb: Asmodee

Mein Eindruck?

Kein schlechtes Spiel, aber auch nicht mein Riesenfavorit. Warum fragt ihr? Das Spiel hat doch so viele gute Bewertungen erhalten?
Joah, es ist ja auch kein schlechtes Spiel, aber von seinen Mechaniken verführt es zu einer Art Power Gaming, für welches man streng genommen die ganzen Karten auswendig kennen muss. Und so etwas mag ich nicht. Ein gutes Gesellschaftsspiel funktioniert auch ohne, dass ich es auswendig kenne.
Ich sehe es im Nachhinein positiv: Wenn ich es spielen will, weiß ich, dass ein ein Freund besitzt und zur nächsten Runde mitbringen kann, und ich bin nicht mehr versucht es mir wegen der Figuren und dem Hype zu kaufen. ;)

Les Poilus / The Grizzled

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Quelle: http://www.spielkult.de/lespoilus.htm

Worum geht es?

Der erste Weltkrieg ist im vollen Gange und zwei bis fünf Kameraden harren im Schützengramen nach seinem Ende und um ihre geistige Gesundheit. Gemeinsam muss man sich teils vorsichtig, teils mutig durch den Kartenstapel arbeiten. Manchmal handelt man sich dabei aber Psychosen ein, die man nur wieder loswerden kann, wenn einen die Kameraden ausreichen unterstützen. Es kann so aber pro Runde immer nur ein Kamerad aufgemuntert werden und so gerät man schnell mal in haarige Situationen und muss gemeinsam abwägen, wie man das Spiel ggf. noch überlisten kann.

Hersteller/Vertrieb: Sweet November (kein Link gefunden)

Mein Eindruck?

Ein schönes, kleines Spiel, wenn man sich erst einmal ein wenig hineingefunden hat. Ich bin mir nicht sicher, ob wir alles richtig gespielt  haben oder ob wir nicht vielleicht etwas mehr als gedacht kommuniziert haben, aber es hat auf jeden Fall Spaß gemacht. Außerdem mag ich das Artwork des Spiels.
Und da wird es dann auch etwas ernster. Zum einen wegen der Thematik des Spiels, denn schließlich spielt man in abstahierter Form die Grauen aus den Schützengräben des ersten Weltkrieges nach. Zum anderen aber auch – und das war mir bis zur erneuten Recherche gar nicht mehr bewusst – weil der Zeichner dieses Spiel 2015 beim Terroranschlag auf das Magazin Charlie Hebdo in Paris zu Tode gekommen ist.

Was sonst?

Neben den bereits erwähnten Spielen haben wir auch wieder eine Runde „Arena of the Gods“ gespielt, doch darüber habe ich bereits im Rahmen des letzten Brettspieleabends berichtet. Von daher spare ich mir weitere Worte. :)

In diesem Sinne noch einen schönen Abend underfolgreiches Zocken.

Gruß
Peter

Spiel Doch! 2018 in Duisburg

Durch schieren Zufall habe ich erfahren, dass an diesem Wochenende in Duisburg die „Spiel Doch!“, eine kleine Messe für Brett- und Kartenspiele stattfindet. Bisher konnte ich keine klare Info finden, ob es diese Messe früher schon einmal gab. Ich vermute aber, es war tatsächlich die erste.
Zum Glück war das Wetter an diesem Samstagmorgen so einladend, dass ich mich also auf den Weg zum Landschaftspark Nord gemacht habe, um mal nachzuschauen, was es mit dieser Messe auf sich hat.

Die Spiel Doch! 2018 ist alles andere als groß. Sie umfasst nur eine langgezogene Halle im Landschaftspark. Doch das hat gleichzeitig auch einen gewissen Charm. Leider war ich nur alleine und, weil auch noch mein wöchentlicher Einkauf auf dem Plan stand, nur mit eingeschränkter Zeit vor Ort. Sollte die Messer wie geplant nächstes Jahr wieder stattfinden, muss ich da etwas anders planen, damit ich auch mehr von der Messe nutzen kann. Und prltisch wäre es nicht ganz so platt von den vorherigen, stressigen Wochen zu sein. ;P

Auf jeden Fall ist keine schlechte Auswahl an Austellern auf der Spiel Doch! anzutreffen. Asmodee, Kosmos, Ullisses sind nur drei bekannte. Am besten ihr werft einen BLick auf den Hallenplan unten in der Galerie.
Mein persönliches Fazit lautet: Ich fahre gerne wieder hin und wer keine all zu lange Anreise hat und einen Veranstaltungstag findet, mit dem man den Besuch irgendwie mit dem persönliche Alltagsstress vereinbart bekommt, der sollte ruhig mal vorbeischauen.

Achja, die Messe geht noch bis morgen, Sonntag den 25.03.2018.

Gruß
Peter

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